Gestiegener Wasserspiegel Betretungsverbot der Talsperre Quitzdorf aufgehoben

Talsperre Quitzdorf
Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt

Das Betretungsverbot der Talsperre Quitzdorf ist aufgehoben. Wie die Landestalsperrenverwaltung am Freitag mitteilte, ist der Wasserspiegel aufgrund ergiebiger Niederschläge in den letzten Woche über die Marke von 157,80 Metern über Null gestiegen. Damit sei der größte Teil des Staubeckens wieder mit Wasser gefüllt. Das Angeln an der Talsperre ist demnach mit einer gültigen Angelkarte wieder möglich.

Uferbereiche wieder sicher

Nach Angaben der Landestalsperrenverwaltung war das Wasser seit Juni 2019 für Reparaturen an der Staumauer um bis zu einem Drittel abgelassen worden. Das Staubecken und die Uferbereiche durften seit Oktober 2019 aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden. Es bestand die Gefahr, in den abgelagerten Sedimenten steckenzubleiben oder sich durch angeschwemmte Gegenstände zu verletzen. Derzeit werde geprüft, ob in den nächsten Jahren eine größere Sanierung der Talsperre möglich ist.

Die Talsperre Quitzdorf ist ein Brauchwasserspeicher, der unter anderem die unterhalb der Talsperre liegenden Teiche der Binnenfischerei mit Wasser versorgt. Außerdem dient der Stausee dem Hochwasserschutz und der Erholung.

Quelle: MDR/ms

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 23.10.2020 | 18:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Mehr aus Görlitz, Weisswasser und Zittau

Mehr aus Sachsen