Petri heil! Karpfenernte in Sachsen beginnt

Karpfen
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Die Karpfensaison wird an diesem Sonnabend offiziell in Königswartha eröffnet - wegen der Corona-Pandemie aber ohne Publikum. Eine Woche später beginnen die Fischwochen in der Oberlausitz.

Sachsens Teichwirte rechnen angesichts der Trockenheit zu Beginn der Karpfensaison mit weniger Ertrag. Die Bewirtschaftung sei in diesem Jahr schwierig gewesen, sagte Andreas Stummer vom Landesfischereiverband. Vor allem sogenannte Himmelsteiche, die ausschließlich von Niederschlag gespeist werden, sind betroffen. In den vergangenen Jahren gab es rund 1.700 Tonnen Karpfen aus heimischen Teichen. Auf die Qualität der Fische habe der Wassermangel aber keinen Einfluss, betonte Stummer. "Es ist davon auszugehen, dass die Karpfen ähnlich gut gewachsen sind wie in den letzten Jahren."

Wie man mit Trockenheit und Wassermangel in den Teichen künftig umgehen könnte, daran forscht die Fischereibehörde in Königswartha.

Auch die Corona-Krise bekamen viele Teichwirte zu spüren: Weniger Wochenmärkte, Hotels und Restaurants konnten mit frischem Frisch beliefert werden. Auf der anderen Seite war die Direktvermarktung stärker nachgefragt, berichtete Stummer. Bei vielen Teichwirtschaften mit angeschlossenem Laden habe das für steigende Umsätze gesorgt.

Quelle: MDR/bh

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.09.2020 | 16:30 Uhr im Regionalreport aus dem Studio Bautzen

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