10.03.2020 | 20:44 Uhr | Update Coronavirus-Verdacht im Umfeld der Lausitzer Füchse

Ein Coronavirus-Verdachtsfall aus dem Umfeld der Lausitzer Füchse sorgt für Verunsicherung bei den Spielern. Am Mittwoch hat die Deutsche Eishockey-Liga 2 entscheiden, die Saison nach der Hinrunde zu beenden. Die Lausitzer Füchse hätten eigentlich am Freitag die Playdowns gegen den EV Landshut spielen sollen.

Tyler Gron gegen Niklas Zoschke
Bildrechte: imago images/Peter Kolb

Auch die Lausitzer Füchse in Weißwasser hat das Thema Coronavirus jetzt erreicht. Wie Geschäftsführer Dirk Rohrbach bestätigte, gibt es im Umfeld der Lausitzer Füchse eine Person mit dem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion. Ein Test wurde bereits durchgeführt, das Ergebnis steht aber noch aus. Rohrbach betonte, dass es sich bei dem Betroffenen weder um einen Betreuer noch um einen Spieler handelt. Sollte der Test positiv ausfallen, entscheidet das Gesundheitsamt Görlitz, wie es weitergeht.

DEL beendet Saison vorzeitig

Unterdessen hat die DEL2 das vorzeitige Ende des Saison angekündigt.

Die DEL2 mit den sächsischen Mannschaften Weißwasser, Crimmitschau und Dresden beendet ihre Saison den Angaben zufolge nach der Hauptrunde. "Gerade in Folge einer so spannenden und sportlich extrem ausgeglichenen Saison, wie wir sie in der Hauptrunde erleben durften, tut uns dieses vorzeitige Ende der Saison weh und wir bedauern dies für die gesamte DEL2-Familie", teilte DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch mit. Die Löwen Frankfurt stehen als Hauptrundensieger fest. Aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison gibt es in diesem Jahr keinen Meister der DEL2 und auch keinen sportlichen Absteiger.

Quelle: MDR/vis/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 10.03.2020 | ab 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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