Grenzkriminalität Polizei Görlitz will Kameraüberwachung an Grenze ausbauen

Eine polizeiliche Videoanlage steht auf der Görlitzer Altstadtbrücke, im Hintergrund ist die Peterskirche zu sehen.
Seit Sommer 2019 geht die Görlitzer Polizei mit Kameraanlagen, wie diese auf der Görlitzer Altstadtbrücke, gegen Grenzkriminalität vor. Bildrechte: dpa

Die Polizei Görlitz will das stationäre Kamerasystem zur Bekämpfung der Grenzkriminalität ausbauen. Nach Angaben der Polizeidirektion soll bis zum Jahresende ein mobiles System zur Gesichtserkennung und Fahrzeugüberwachung einsatzbereit sein. Außerdem würden weitere Standorte für stationäre Anlagen geprüft, teilte die Polizeidirektion auf Anfrage mit. Einzelheiten wurden nicht genannt.

Überwachung von Kriminalitätsschwerpunkten

Das Kamerasystem in Görlitz ist seit Sommer letzten Jahres im Einsatz. Im August 2019 ging die erste Kamerasäule auf der Altstadtbrücke in Betrieb, mittlerweile werden vier Kriminalitätsschwerpunkte überwacht. Die Überwachungskamera in Hagenwerder werde zeitweilig im Auftrag der Staatsanwaltschaft aktiv geschaltet. Für ihren Dauereinsatz fehlen die rechtlichen Grundlagen.

Mithilfe des Überwachungssystems konnten nach Angaben der Polizei zahlreiche Diebstähle aufgeklärt werden. Dennoch gibt es auch Kritik an dem Projekt - etwa von Grünen und Linken, die durch die Überwachung Eingriffe in die Grundrechte fürchten.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 28.07.2020 | 09:00 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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