Feuerwehrleute stehen vor einer Werkshalle mit roter Klinkerfassade, die zum Teil verrusst ist. Das Dach dieser Halle ist durch Feuer eingestürzt.
Bildrechte: MDR/Dan Hirschfeld

Großbrand mit Verletzten in Autowerkstätten Feuer in Görlitz: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

Nach dem Großbrand in Görlitz ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung. Am Montagnachmittag war in einem Werkstattgebäude ein Feuer ausgebrochen. Mehr als hundert Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen.

Feuerwehrleute stehen vor einer Werkshalle mit roter Klinkerfassade, die zum Teil verrusst ist. Das Dach dieser Halle ist durch Feuer eingestürzt.
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Nach dem Großbrand in Görlitz ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen einen 31 Jahre alten Mitarbeiter im Gewerbehof. Das erklärte ein Sprecher MDR SACHSEN. Wahrscheinlich sei das Feuer hinter der Fabrikhalle in der Görlitzer Reichenbachstraße bei der Reparatur eines Wagens ausgebrochen. Der Besitzer der Werkstatt habe Brandwunden und weitere Menschen leichte Rauchgasvergiftungen erlitten. Spezialisten haben die Brandruine untersucht, darunter ein Brandursachenermittler sowie ein Statiker. Mit Ergebnissen ist laut Polizei in den nächsten Tagen nicht zu rechnen, aufgrund der Hitze sind noch nicht alle Bereiche begehbar. Wegen Einsturzgefahr darf die Ruine derzeit nicht betreten werden.

Am Montag hatte ein Großfeuer den denkmalgeschützen Gebäudekomplex zerstört. Auf dem Hof der Werkstatt waren Fahrzeuge in Brand geraten. Von dort aus hatten sich die Flammen rasend schnell im Backsteingebäude ausgebreitet. Etwa 150 Feuerwehrleute aus Görlitz und der gesamten Region rückten zu dem Großeinsatz im Westen von Görlitz aus. Als die ersten Einsatzkräfte kurz nach der Alarmierung am Montagnachmittag vor Ort waren, stand bereits das ganze Haus in Flammen. "Da wird so ein Feuer zum Tier. Es war eine enorme Hitze", sagt Ingolf Höntsch von der Görlitzer Berufsfeuerwehr. Deshalb musste man anfangs mit drei Drehleitern das Feuer von außen bekämpfen. Später konnten dann auch Kameraden mit Atemschutz zum Löschen in das Backsteingebäude hineingehen. Erst gegen 5 Uhr am Dienstagmorgen waren die Flammen soweit eingedämmt, dass die Einsatzkräfte nach und nach abgezogen wurden. Der Einsatz dauert noch an, da immer wieder Glutnester aufflammen. Mehrere Wagen standen in dem Gewerbehof mit mehreren Autowerkstätten zur Reparatur. Sie sind ausgeglüht und haben nur noch Schrottwert.

Großbrand in Görlitz

Ein Werkstattgebäude in der Reichenbacher Straße in Görlitz stand in Flammen. Die Löscharbeiten dauerten bis zum nächsten Tag.

Blick durch den Eingang in die vom Feuer verwüstete Werkshalle. Am Eingang steht ein kleiner Wagen mit einem gelben Feuerwehrschlauch.
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Blick durch den Eingang in die vom Feuer verwüstete Werkshalle. Am Eingang steht ein kleiner Wagen mit einem gelben Feuerwehrschlauch.
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Blick durch eine Einfahrt in die ausgebrannte Werkshalle.
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Feuerwehrleute stehen auf einer Drehleiter und spritzen mit einem Schlauch Wasser in einer Werkshalle.
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Feuerwehrleute stehen vor einer Werkshalle mit roter Klinkerfassade, die zum Teil verrusst ist. Das Dach dieser Halle ist durch Feuer eingestürzt.
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Blick in eine ausgebrannte Autowerkstatt
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Die Autoglas Görlitz GmbH in der Reichenbacher Straße 3 brennt lichterloh.
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Die Autoglas Görlitz GmbH in der Reichenbacher Straße 3 brennt lichterloh.
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Die Autoglas Görlitz GmbH in der Reichenbacher Straße 3 brennt lichterloh.
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Die Autoglas Görlitz GmbH in der Reichenbacher Straße 3 brennt lichterloh.
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Die Autoglas Görlitz GmbH in der Reichenbacher Straße 3 brennt lichterloh.
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Die Autoglas Görlitz GmbH in der Reichenbacher Straße 3 brennt lichterloh.
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Quelle: MDR/ma/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 26.02.2019 | ab 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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Zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2019, 10:48 Uhr

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