Friedensfest im September Ostritz wehrt sich erneut gegen Treffen von Rechtsextremen

Ein Mann schnürt zwei Pappaufsteller vom Ostritzer Friedensfest und einen vom Wir sind Kandl am Stand des Friedenfestes zusammen.
Vorbereitungen für das Friedensfest im vergangenen Jahr. Bildrechte: dpa

Die kleine Stadt Ostritz in der Oberlausitz plant für Ende September als Reaktion auf ein neuerliches Treffen von Neonazis und Rechtsextremen sein mittlerweile 7. Friedensfest. "Wir setzen damit erneut ein klares Statement, dass bei uns kein Platz ist für extremistische, rassistische oder fremdenfeindliche Ideen", sagte die Bürgermeisterin Marion Prange (parteilos) am Dienstag. Vom 25. bis 27. September werde ein Zeichen für Demokratie, Weltoffenheit, Toleranz und Frieden gesetzt, ergänzte Michael Schlitt, Vorstandsvorsitzender des Internationalen Begegnungszentrums (IBZ) St. Marienthal. Auf dem Markt und in den Straßen soll es unter Einhaltung der Hygieneregeln ein buntes Programm geben. Unter anderem ist der Auftritt der Band Keimzeit geplant.

Hotel Neißeblick: Areal für rechte Zusammenkünfte

Für das letzte Septemberwochenende wurde laut Prange auf dem Privatgelände des Ostritzer Hotels Neißeblick an der polnischen Grenze eine Veranstaltung mit bis zu 750 Teilnehmern angemeldet. Deren Organisator Thorsten Heise ist NPD-Mitglied und aktiv in diversen Neonazi-Gruppierungen. Das Areal in Besitz eines Geschäftsmannes aus Hessen war bereits in der Vergangenheit wiederholt Schauplatz rechter Zusammenkünfte.

Quelle: MDR/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.08.2020 | ab 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

1 Kommentar

Eulenspiegel vor 5 Wochen

Hallo Ostritzer
Ich wünsch euch für das Friedensfest so viel Teilnehmer und so viel Begeisterung das dies ewig Gestrigen die Flucht ergreifen.

Mehr aus Görlitz, Weisswasser und Zittau

Mehr aus Sachsen