19.02.2020 | 20:44 Uhr Bewährungsstrafe nach Großbrand in Görlitz

Eine Anwältin und ein junger Mann als Beschuldigter sitzen auf einer Anklagebank.
Der 33-Jährige musste sich am Mittwoch wegen des Großbrandes verantworten. Bildrechte: xcitepress

Knapp ein Jahr nach einem verheerenden Brand in Görlitz ist ein 33 Jahre alter Angeklagter zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Görlitz sah den Tatvorwurf der fahrlässigen Brandstiftung gegeben und legte dem Mann eine Strafe von einem Jahr und zehn Monaten auf Bewähring auf.

Im Februar vergangenen Jahres war in Görlitz in einem denkmalgeschützten Gebäudekomplex mit mehreren Auto-Servicebetrieben ein Feuer ausgebrochen. Es entstand Sachschaden in Millionenhöhe. Der Mechaniker hatte nach Ansicht der Ermittler das Feuer beim Ablassen von Kraftstoff verursacht. Er soll zu diesem Zeitpunkt alkoholisiert gewesen sein.

Das Feuer hatte sich damals rasant ausgebreitet. Rund 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz und konnten den Brand erst nach weit mehr als vier Stunden unter Kontrolle bringen. Mehrere Fahrzeuge wurden durch das Feuer vollständig zerstört. Zwischenzeitlich musste auch der Zugverkehr Görlitz - Dresden und Görlitz - Cottbus eingestellt werden, weil die Gleise unweit der Brandstätte verlaufen.

Quelle: MDR/lam/jh

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.02.2020 | 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen
MDR SACHSENSPIEGEL | 19.02.2020 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2020, 20:44 Uhr

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