13.06.2019 | 15:31 Uhr Ende der Ausfahrt an polnischer Grenze in Oberlausitz

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht
Bildrechte: imago/Jochen Tack

In der Grenzregion Oberlausitz hat die Polizei am Mittwochabend gleich mehrere auffällige Menschen gestoppt. Eine Busfahrt nach Stuttgart endete für zwei Ukrainer kurz nach der Einreise aus Polen. Die 50 und 51 Jahre alten Männer hatten zwar gültige Reisepässe dabei. Die Bundespolizisten bezweifelten aber, dass die beiden als Touristen nach Stuttgart wollten. "Sie hatten nur sehr unzureichende Barmittel dabei und machten unglaubwürdige Angaben zu ihrem Reiseziel", erklärte die Bundespolizeiinspektion Ebersbach. Das habe den Verdacht erhärtet, dass sie einer illegalen Beschäftigung nachgehen würden. Die Männer wurden nach Polen abgeschoben. Gegen sie wird wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt.

Polizeistreife gerammt

Ermittlungen laufen auch gegen einen Autofahrer in Zittau. Der ignorierte am Mittwochabend die Aufforderung der Polizei, anzuhalten. Mit seinem Pkw samt Anhänger und aufgeladenen Mini-Bagger gab er Gas, rammte den Streifenwagen und raste davon, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Das Polizeifahrzeug blieb mit plattem Reifen liegen und verlor einige Karosserieteile. Andere Polizisten verfolgten das verdächtige Gespann, an dem die Autokennzeichen nicht zueinander passten, bis zur Grenze. Auf dem Gebiet des Nachbarlandes wurde der Flüchtende kurz danach gestoppt und verhaftet. Der 36 Jahre alte Mann hatte den Angaben zufolge keinen Führerschein. Auch das Kennzeichen am Auto war gefälscht.

  Quelle: MDR/kk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.06.2019 | 17:30 Uhr weitere Polizeinachrichten aus der Grenzregion in den Nachrichten aus dem Studio Batuzen

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