Hinter einem deutschen Grenzpfeiler an der deutsch-polnischen Grenze ist das polnische Hoheitszeichen zu sehen.
Bildrechte: dpa

Wegen Nahost-Konferenz Vorübergehende Grenzkontrollen an deutsch-polnischer Grenze

In diesen Tagen müssen Autofahrer, die nach Polen reisen, mit Behinderungen rechnen. An der deutsch-polnischen Grenze werden verstärkt Grenzkontrollen durchgeführt.

Hinter einem deutschen Grenzpfeiler an der deutsch-polnischen Grenze ist das polnische Hoheitszeichen zu sehen.
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Polen führt wegen einer in Warschau stattfindenden Nahost-Konferenz in dieser Woche vorübergehend Grenzkontrollen durch. Die Beamten würden lediglich stichprobenartig Fahrzeuge herausziehen, heißt es aus dem polnischen Innenministerium. Bis zum Sonntag beteiligen sich nicht nur polnische Polizisten, sondern auch Beamte der Bundespolizei an diesem Einsatz. Wichtig für Reisende ist, dass sie Personalausweis oder Reisepass mit sich führen. Auch verstärkte Kontrollen an Bahnhöfen und auf Flughäfen seien möglich.

Hintergrund ist eine Nahost-Konferenz, die am 13. und 14. Februar in der polnischen Hauptstadt stattfindet. Mit den Kontrollen soll ein störungsfreier Ablauf und die Sicherheit rund um die Veranstaltung gewährleistet werden. An dem von den USA organisierten Treffen werden US-Vizepräsident Mike Pence, Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und weitere hochrangige Politiker teilnehmen.

Grenzkontrollen bereits im Dezember

Obwohl Polen zum Schengen-Raum des freien Personenverkehrs gehört, kann das Land vorübergehend Grenzkontrollen anweisen. Das ist allerdings nur bei Großereignissen möglich. Zuletzt hatte Polen im Dezember seine Grenzen kontrollieren lassen. Grund war die UN-Klimakonferenz in Kattowitz. Damals berichteten Autofahrer und Reisende teilweise von langen Staus an der deutsch-polnischen Grenze.

Quelle: MDR/cg/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR | 11.02.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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Zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2019, 17:59 Uhr

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