Dreiländereck Verschobenes Neiße-Filmfestival wird eröffnet

Filmprojektor bei Neiße-Filmfestival 2010
Bildrechte: Neiße-Filmfestival/Hannes Rönsch

Am Donnerstagabend wird das wegen der Corona-Pandemie verschobene 17. Neiße-Filmfestival im Dreiländereck eröffnet. Coronabedingt gibt es in diesem Jahr weniger Filmreihen und Spielorte. Der Eröffnungsfilm "Bruno Manser - die Stimme des Regenwaldes" wird zudem nicht nur an einem Ort gezeigt, sondern zeitgleich in mehreren deutschen, polnischen und tschechischen Kinos.

Umweltthemen im Fokus

Bis Sonntag erwarten die Besucher 60 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme in 15 Spielstätten im Dreiländereck. Unter dem Motto "Films for Future" stehen in diesem Jahr Filme im Mittelpunkt, die sich mit Themen wie Umweltverschmutzung oder dem Braunkohleausstieg beschäftigen. Im Wettbewerb um den besten Spielfilm treten neun aktuelle Produktionen aus Deutschland, Polen und Tschechien an. Der Gewinner wird am Sonntag mit dem "Drei-Länder-Filmpreis" und 10.000 Euro ausgezeichnet.

Kino im ländlichen Raum

Das Filmfestival findet seit 2004 gemeinschaftlich im deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländereck statt. Der namensgebende Fluss Neiße verbindet diese drei Länder. Im Fokus steht der ländliche Raum als Vorführort, der den Veranstaltern und Besuchern andere Möglichkeiten der Begegnung und Wahrnehmung ermöglicht.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.09.2020 | ab 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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