Ein Korpfgazellenjungtier liegt im Gras.
Insgesamt drei Kropfgazellen-Jungtiere kamen 2018 im Görlitzer Tierpark auf die Welt. Bildrechte: Naturschutz- Tierpark Görlitz, C. Hammer

1, 2, 3, ...551 Naturschutz-Tierpark Görlitz zählt Tierbestand

Beginnt ein neues Jahr, heißt das für viele Unternehmen ihre Bestände zu zählen. Auch im Naturschutz-Tierpark Görlitz gibt es eine Inventur. Geprüft wird, wieviele Tieren da sein sollten und wieviele tatsächlich da sind. Bei manchen Arten geht das recht einfach, bei anderen kommt man beim Zählen schnell an seine Grenzen.

Ein Korpfgazellenjungtier liegt im Gras.
Insgesamt drei Kropfgazellen-Jungtiere kamen 2018 im Görlitzer Tierpark auf die Welt. Bildrechte: Naturschutz- Tierpark Görlitz, C. Hammer

Jeden Januar muss der Naturschutz-Tierpark Görlitz seinen Bestand an Tieren zählen. In diesem Jahr haben die Mitarbeiter rund 550 Tiere in 88 Arten gezählt. Das sind etwa 40 Tiere mehr als noch 2017. Besonders stolz sei man auf den zahlreichen Nachwuchs bei den Etrusker-Spitzmäusen, den kleinsten Landsäugetieren der Welt, teilte der Zoo mit. Ein Höhepunkt sei aber auch die Geburt des Roten Pandababys "Sanju" gewesen oder die Geburt der drei Kropfgazellen-Jungtiere, deren natürlicher Bestand sehr stark gefährdet ist. Der letzte Nachwuchs 2018 kam kurz vor dem Jahreswechsel: Die Tibetsau Rapunzel brachte elf pechschwarze Ferkel zu Welt. Gemeinsam mit vielen anderen vier- und zweibeinigen Bewohnern sind dies dankbare Kandidaten für die alljährliche Inventur des Tierparks.

Wenn es im Käfig wuselt

Schwieriger wird es da schon, die Übersicht über kleinere oder besonders wendige Arten zu gewinnen. So wird bei den Zebramangusten oder den herumflatternden Wellensittichen auf Mehrfachzählungen gesetzt, um eine verlässliche Zahl zu erhalten. Dass dieses Vorgehen Grenzen hat, lässt spätestens der Blick auf die Honigbienen erahnen - diese werden nur als ganze Völker vermerkt. 2018 war für die Tierpark-Bienen ein gutes Jahr, von zwei auf vier Völker konnten sie sich verdoppeln.

Ein Kurzohrrüsselspringer sitzt auf einem Stein
Die Kurzohrrüsselspringer lassen sich leicht zählen. Bildrechte: Zoo der Minis Aue/Jaqueline Meurer

Erster Nachwuchs 2019

Der erste Nachwuchs im neuen Jahr konnte bei den Kängurus vermeldet werden. Am 2. Januar erblickte ein Känguru im wahrsten Sinn des Wortes das Licht der Welt. Da die biologische Geburt dieser Tiere für den Menschen weitestgehend unbeobachtet abläuft, wird als Geburtsdatum immer das erste "Herausschauen" eines Jungtiers aus dem Beutel gewertet.

Quelle: MDR/bb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio| 11.01.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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Zuletzt aktualisiert: 12. Januar 2019, 13:20 Uhr

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