Soziologe Prof. Raj Kollmorgen
Bildrechte: Pressefoto Hochschule Görlitz/Zittau

29.04.2019 | 18:55 Uhr Wie die Lausitz zur "Modellregion für gutes Leben" werden könnte

Soziologe Prof. Raj Kollmorgen
Bildrechte: Pressefoto Hochschule Görlitz/Zittau

Der Soziologe Rai Kollmorgen von der Hochschule Zittau/Görlitz forscht seit vielen Jahren zum gesellschaftlichen und sozialen Wandel. Die Maßnahmen, die die sächsische Landesregierung zum Strukturwandel in der Lausitz auf den Weg gebracht hat, seien wichtig sagt er. Denn eine gute Infrastruktur könne natürlich den Strukturwandel unterstützen. Aber die Förderung allein reiche nicht aus, so Kollmorgen im Interview mit MDR SACHSEN.

Neben der direkten Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen müßten auch soziale Aktivitäten bis hin zu Wissenschaft, Kunst und Kultur mehr gefördert werden. Die Lausitz könne damit auch eine "Modellregion für gutes Leben" werden, die eben nicht nur vom Bruttoinlandsprodukt, Batterieproduktion und 5G abhänge. Das schaffe ein Klima, in dem auch innovative Ideen von unten entstehen und umgesetzt würden.  

Solch eine Förderung sei zum Beispiel über Fonds denkbar, um dessen Geld man sich bewerben könnte.  An der Entscheidung zur Verteilung der Mittel sollten neben den Verwaltungsgremien auch regionale Räte beteiligen werden. Sie hätten eine andere Perspektive auf lokale Entwicklungen.

Das komplette Interview lesen Sie morgen.

Quelle: MDR/vis

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 29.04. 2019 | 16:30 Uhr im Regionalreport des Studio Bautzen

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