26.02.2020 | 19:57 Uhr Kein Hebammen-Notstand mehr in Weißwasser

Im neuen Kreißsaal an der Universitätsklinik und Poliklinik für Geburtshilfe in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) überprüft die Hebamme Simone Scherer mit einem Holzstethoskop als Alternative zur Kardiotokographie die Herztöne des ungeborenen Kindes bei einer Schwangeren.
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Das Krankenhaus in Weißwasser kann den Betrieb des Kreißsaales wieder vollumfänglich absichern. Das teilte das Gesundheitszentrum des Landkreises Görlitz auf Anfrage von MDR SACHSEN mit. Zum Jahreswechsel war die Klinik noch gezwungen, den Kreißsaal teilweise zu schließen, da es nicht genügend Hebammen gab. Dank einer Neueinstellung in diesem Monat sind den Angaben zufolge aber wieder fünf Hebammen in der Einrichtung tätig. Zudem wird aktuell eine polnische Hebamme auf die Sprachprüfung vorbereitet. Wenn sie diese bestanden hat, wird sie ebenfalls in Festanstellung im Kreiskrankenhaus Weißwasser arbeiten.

Nach Angaben des Gesundheitszentrums ist die Klinik zudem eine Kooperation mit dem Universitätsklinikum Leipzig eingegangen. Damit können ab September in Weißwasser Hebammen ausgebildet werden. Seit einiger Zeit wird schon für Ausbildung geworben.

Im neuen Kreißsaal an der Universitätsklinik und Poliklinik für Geburtshilfe in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) überprüft die Hebamme Simone Scherer mit einem Holzstethoskop als Alternative zur Kardiotokographie die Herztöne des ungeborenen Kindes bei einer Schwangeren. 1 min
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Mi 03.07.2019 15:28Uhr 00:48 min

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Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 26.02.2020 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2020, 19:57 Uhr

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