Medizinische Versorgung Malteser legen Klinik-Verkäufe in Görlitz und Kamenz auf Eis

Diagnostikvormittag in der Abteilung Endoskopie und Funktionsdiagnostik des Malteser Krankenhaus St. Carolus im November 2018
Bildrechte: Malteser Krankenhaus St. Carolus Görlitz

Die Malteser-Hilfsorganisation hat den geplanten Verkauf der Krankenhäuser in Kamenz und Görlitz vorerst gestoppt. Wie ein Sprecher auf Anfrage von MDR SACHSEN am Freitag mitteilte, ist die anhaltende Corona-Pandemie der Grund. Die medizinische Versorgung der Patienten auf hohem Niveau habe für die Malteser Priorität. Deshalb würden sie die Krankenhäuser in Kamenz und Görlitz zunächst weiterführen.

Als Anbieter zu klein, um bestehen zu können

Die Hilfsorganisation hatte vor knapp einem Jahr angekündigt, sich weitgehend aus dem Betreib von Krankenhäusern in Deutschland zurückzuziehen. Damals erklärte sie, dass es für kleinere Anbieter immer schwieriger werde, Kliniken kostendeckend zu betreiben und die notwendigen Investitionen zu finanzieren. Deshalb sollten sechs von acht Krankenhäusern an neue Träger übergeben werden. Darunter waren das St. Johannes in Kamenz und das St. Carolus in Görlitz samt ihrer zugehörigen medizinischen Versorgungszentren und Einrichtungen wie Apotheken oder Logistik. Den Angaben der Malteser zufolge gab es damals für beide Standorte Interessenten, vor denen konkrete Angebote angefordert werden sollten.

Quelle: MDR/stt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.10.2020 | 09:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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