06.10.2019 | 17:15 Uhr Stahl- und Brückenbau Niesky meldet Insolvenz an

Arbeiter im Schutzanzug arbeitet an einem Hochofen.
Ein Mann arbeitet im Schutzanzug an einem Hochofen. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Die Stahl- und Brückenbau Niesky GmbH hat Insolvenz angemeldet. Ein entsprechender Antrag sei beim Amtsgericht Dresden eingereicht und genehmigt worden, teilte der vorläufige Sachverwalter Ralf Hage am Sonntag mit.

Demnach soll das Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung in drei Monaten abgeschlossen werden. Für die 130 Mitarbeiter ist keine Kurzarbeit vorgesehen, wie die Geschäftsführung erklärte. Lohnzahlungen würden von der Arbeitsagentur übernommen. Die Geschäftsleitung führt die finanzielle Schieflage auf die schlechte Zahlungsmoral vor allem öffentlicher Auftraggeber zurück. Die Auftragsbücher seien "prall gefüllt", hieß es.

Seit 2001 gehört die Stahl- und Brückenbau Niesky GmbH zur DFA-Industriemontage GmbH aus Meerane. Der Gesellschafter unterstütze die Firma auf der Suche nach einem Investor oder Partner, hieß es. Aufgrund der guten Auftragslage, der gut ausgebildeten Mitarbeiter und des jahrelang aufgebauten Know-hows seien die Beteiligten optimistisch, dass eine Sanierung gelingen könne, so die Kanzlei von Sachverwalter Ralf Hage. Stahlbau Niesky hat unter anderem die Waldschlößchenbrücke in Dresden errichtet.

Quelle: MDR/fg

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 06.10.2019 | 17:00 Uhr in den Nachrichten

Mehr aus Görlitz, Weisswasser und Zittau

Angeleint suchten Taucher der Polizei am Freitag die Neiße unterhalb der Altstadtbrücke ab.
Angeleint suchten Taucher der Polizei am Freitag die Neiße unterhalb der Altstadtbrücke ab. Bildrechte: MDR/Danilo Dittrich
Claus Schierz, Radik Nizamov und Enrico Gerber von der Firma GFT wollen die leerstehenden Hallen des Neuwerks in Weißwasser wieder mit Maschinen füllen und Glasfaserprodukte herstellen. mit Audio
Claus Schierz, Radik Nizamov und Enrico Gerber von der Firma GFT wollen die leerstehenden Hallen des Neuwerks in Weißwasser wieder mit Maschinen füllen und Glasfaserprodukte herstellen. Bildrechte: MDR/Martin Kliemank

Mehr aus Sachsen