Eltern mit Kindern sitzen auf Bänken auf einer Einkaufsstraße in Görlitz.
Bildrechte: Reiner Weisflog

16.06.2019 | 12:11 Uhr Mehr Briefwähler bei Bürgermeisterwahl in Görlitz

Eltern mit Kindern sitzen auf Bänken auf einer Einkaufsstraße in Görlitz.
Bildrechte: Reiner Weisflog

Bei der zweiten Runde der Oberbürgermeisterwahl in Görlitz haben etwa 1.100 Wahlberechtigte mehr per Brief abgestimmt als beim ersten Wahlgang am 26. Mai. Nach Angaben von Wahlleiterin Cornelia Herbst liegt die Zahl der Briefwähler diesmal bei rund 8.600. "Nicht alle kamen per Post, viele gingen auch ins Briefwahllokal", sagte Herbst der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagmittag. Wie hoch die Beteiligung an der seit 8 Uhr laufenden Wahl insgesamt ist, wird nicht erfasst.

In der ostsächsischen Stadt sind rund 46.000 Wahlberechtigte erneut zur Stimmabgabe aufgerufen. Bei der Entscheidung zwischen Octavian Ursu (CDU) oder Sebastian Wippel (AfD) geht es nicht nur um das Spitzenamt in der Neißestadt. Der zweite Wahlgang gilt auch als Stimmungstest für die Landtagswahl in Sachsen am 1. September. Vor knapp drei Wochen hatte Wippel mit 36,4 Prozent gewonnen, die damals nötige absolute Mehrheit aber verfehlt. Er könnte als erster AfD-Politiker in Deutschland Bürgermeister werden. Ursu erlangte im ersten Wahlgang 30,3 Prozent der Stimmen. Die beiden Kandidatinnen Franziska Schubert (27,9 Prozent) von den Grünen, unterstützt von einem Bürgerbündnis, sowie Jana Lübeck (5,5 Prozent) von der Linken zogen ihre Bewerbungen vor dem zweiten Wahlgang zurück.

Quelle: MDR/ms

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 16.06.2019 | 19:00 Uhr

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