Gegendemonstranten laufen mit Transparenten in Ostritz
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23.06.2019 | 10:39 Uhr Wie sich Ostritz gegen die Neonazis wehrt

Das hat Ostritz nicht verdient. Am Wochenende, an dem der Fußballverein seinen hundertsten Geburtstag feiert, treffen sich in der Kleinstadt an der Neiße zum wiederholten Male Hunderte Rechtsextreme zu einem Festival. Die Ostritzer werden aktiv. Eine Reportage von MDR SACHSEN.

Gegendemonstranten laufen mit Transparenten in Ostritz
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Eine beachtliche Autoschlange hat sich am Freitag auf der Bahnhofstraße in Ostritz gebildet. Musik dröhnt aus Autoradios, der eine oder andere Bierkasten wird auf dem Gehweg abgestellt. Die Kontrollen der Teilnehmer des rechtsextremen Schild und Schwert Festivals auf dem Gelände des Hotels "Neißeblick" ziehen sich.

Scharfe Kontrollen und kein Alkohol

Ostritz Juni 2019
Lange Autoschlange vor dem Hotel "Neißeblick": Die Polizei kontrollierte nahezu jeden Teilnehmer des Nazifestivals. Bildrechte: lausitznews

700 Teilnehmer der Rechtsrockveranstaltung haben sich angekündigt und die Polizei nimmt sich vor dem Einlassbereich akribisch einen Wagen nach dem anderen vor, durchsucht Kofferraum, Taschen, prüft Papiere. "Wir kontrollieren großzügig", verkündet Polizeisprecher Torsten Jahn. Schließlich dürfe man sich nur friedlich und ohne Waffen versammeln. Es ist eine Konsequenz des bürokratischen Schlagabtausches zwischen den Rechtsextremen und den Behörden. Um ein Verbot des Rechtsrockfestivals zu umgehen, zeigte Organisator Thorsten Heise die Neonazikonzerte als Versammlung an. Die Folge sind nicht nur akribische Kontrollen und theoretisch der freie Zugang für Jedermann, sondern auch ein Alkoholverbot. Die Ostritzer Stadtverwaltung hat es erstmals geschafft, das Verbot für das gesamte Areal durchzusetzen. Das Technische Hilfswerk transportiert dort noch vor Beginn der Veranstaltung 4.200 Liter Bier ab.

Die Versammlungsteilnehmer werden bei der Anreise natürlich kontrolliert. Hier geht es darum, ob verbotene Gegenstände mitgeführt werden.

Torsten Jahn Sprecher der Polizeidirektion Görlitz

Am Abend wird auf der Bühne das erste Lied angestimmt. Ein stämmiger, reich tätowierter Sänger im Schottenrock spielt auf der Wandergitarre und singt von "Sweet old Deutschland" in der Melodie von "Sweet Home Alabama" der amerikanischen Band Lynyrd Skynyrd. Das Publikum steht überwiegend draußen, dafür ist viel Polizei und Presse da. Einige Besucher sitzen auf Bierbänken und werfen hin und wieder einen Blick auf die Bühne mit zwei großen LED-Schirmen. Zu späterer Stunde zieht sich der Bassist einer rechten Band eine Sturmhaube auf. Die Polizei reagiert sofort - nimmt Personalien auf und leitet ein Strafverfahren ein.

Braun statt bunt

"Wir sind schon mehrmals hier gewesen, sind 'ne kulturoffene Mannschaft. Wir hören uns eigentlich alles an", antwortet lapidar ein junger Mann auf die Frage, warum er sich das anhört. Bei einem anderen ist weniger die Musik Grund. Weil man nicht in einem demokratischen Land lebe, sei er bei Schild und Schwert dabei, erklärt der Mann, der ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift "Adolf 8" trägt. Da muss sich viel ändern, findet sein Kumpel: "'Ne Monarchie wär' schon mal ein Anfang, auf jeden Fall was Nationales." "Auf jeden Fall seid ihr nicht tolerant", sagt der "Adolf 8"-Shirttäger zu den Journalisten. "Ihr seid bunt statt braun!"

Veranstalter soll Journalist bedroht haben

Während Rechte von Toleranz sprechen, fotografiert ein Neonazi mit seinem Handy die Gesichter der Journalisten. Der Besitzer des Veranstaltungshotels "Neißeblick" wettert, dass er die Presse vom Gelände haben will oder wahlweise Eintrittsgeld. Einige Schritte weiter soll Veranstalter Thorsten Heise einen Journalisten mit den Worten "Der Revolver ist geladen ..." bedrohen, was Heise einen Tag darauf ein Ermittlungsverfahren beschert. Unterdessen tritt die nächste Band auf, mit schepperndem Schlagzeug, dröhnenden Gitarren und aggressivem Gesang: "Gegen das System - wir sind rechtsextrem". Vielleicht hundert Rechte können das weitläufige Gelände nicht einmal andeutungsweise füllen. Ein paar Fotografen bleiben noch, der Rest der Presse geht, während ein paar Rechte im Vorbeigehen auf den Boden spucken. Einem Fotografen wird am nächsten Tag gegen die Wade getreten.

Hoher Besuch auf dem Fußballplatz

Ostritz im Juni 2019
Cacau, früherer Nationalspieler und jetzt Integrationsbeauftrager des Deutschen Fußballbundes gratulierte dem OBC persönlich. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

So hat sich der Fußballverein Ostritzer Ballsport Club (OBC) seine Hundertjahrfeier eigentlich nicht gedacht. "Seit zwei Jahren haben wir das Fest vorbereitet. Es war wie eine kalte Dusche, als wir im Januar erfuhren, Schild und Schwert stellt sich wieder ein", sagt der Vereinschef Günther Vallentin. Als kleine Entschädigung gibt es am Freitag zur Festeröffnung hohen Besuch: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der ehemalige Fußballnationalspieler Cacau kommen vorbei. "Das bestärkt unsere Bemühungen, Fußball zu feiern", freut sich Vallentin.

Aus Gedanken und Sprache werden irgendwann Taten, das sehen wir jetzt an dem schrecklichen Mordfall in Hessen.

Michael Kretschmer Ministerpräsident von Sachsen

Kretschmer zeugt den Ostritzern Respekt, dass sie klar gegen Neonazis Position beziehen. Sachsen müsse sich den Anfängen wehren. "An diesem Wochenende stehen Sie für den Freistaat Sachsen und ein weltoffenes Bild", sagt der Ministerpräsident. Ein Transparent wird entrollt. "Bei uns steht niemand im Abseits. Ostritz bleibt am Ball für Weltoffenheit und Toleranz", steht darauf.

Erste Männermannschaft des OBC
Die 1. Männermannschaft des OBC freut sich nach dem Turnier über einen zweiten Platz. Bildrechte: MDR

Auch Sonnabend zieht der Verein seine Veranstaltung durch. Im Bierzelt spielt Musik, es gibt eine Hüpfburg für Kinder und zwei Stände mit Pommes und Bratwurst, Bier und Limo. Der OBC kann mit seinen hundert Mitgliedern mit dem Aufsehen, den die ungebetenen Gäste am Hotel Neißeblick machen, nicht mithalten. Gefeiert wird trotzdem, in kleiner Runde. Hier lässt man sich nicht beirren. Beim Fußballturnier erzielt die erste Männermannschaft des OBC den zweiten Platz. Bei der Siegerehrung am Abend werden die Pokale ausgehändigt. Fußballer Johannes Riedel vom OBC ist wie seine Teamkollegen in bester Fußballpartylaune: "Ich werde noch meine Tochter ins Bett bringen, dann nehme ich mein Frau mit und es geht los."

Chillen beim Bildungsurlaub auf dem Markt

Der Marktplatz von Ostritz ist mit bunten Stoffwimpeln und Schirmen geschmückt. Es geht sehr entspannt zu. Kinder spielen im aufgeschütteten Sand, Leute dösen in Liegestühlen, ein Kettenkarrussell dreht sich, Seifenblasen schweben durch die Luft. Eine Anwohnerin liest Jungen und Mädchen aus Kinderbüchern vor. Schüler treten auf einem Soccerfeld gegeneinander an. Es gibt ein paar Infostände, denn das Friedensfest macht Bildungsurlaub und ist daher deutlich kleiner aufgezogen. Man will den Fußballern keine Konkurrenz machen, trotzdem aber den Markt nicht anderen Leuten überlassen.

Ostritzer kaufen Biervorräte aus Supermarkt auf

Anja Kaiser aus Zittau ist mit Partner und Kind nach drei Friedensfesten nun das vierte Mal auf dem Marktplatz in Ostritz: "Es ist wichtig, hier zu sein und ein Zeichen zu setzen für Demokratie, Vielfältigkeit und Menschlichkeit." Unterdessen werden einige Anwohner aktiv. Sie kaufen spontan etwa hundert Kästen Bier im Supermarkt vor Ort auf. Die Rechtsextremen von Schild und Schwert sitzen damit buchstäblich auf dem Trockenen. "Das sorgte bei den Nazis nicht für Freude", beobachtet Markus Kremser, Sprecher des Ostritzer Friedensfestes.

Lautstarker Protest von "Rechts rockt nicht"

Demo "Rechts rockt nicht" in Ostritz.
Am Sonnabend zieht der Protestmarsch der Initiative "Rechts rockt nicht" durch die Gassen von Ostritz. Bildrechte: MDR

Viel Tohuwabohu mit Transparenten, Fahnen und schrägen Spielen macht der Protestmarsch von der Initiative "Rechts rockt nicht". Etwa 200 Leute aus der Oberlausitz und von weiter her haben sich Sonnabendnachmittag in der Innenstadt eingefunden, um gegen das Neonazitreffen zu demonstrieren. Dabei geht es laut zu. "Uwaga. Alerta Antifaschista", heizt der Sprecher die bunt gemischte Menge ein. Nicht alle Demoteilnehmer sind extra angereist. Weil er keine Lust habe, dass seine Kinder mal später im Gleichschritt laufen müssen, deshalb sei er dabei, so ein Ostritzer. Eine Anwohnerin lehnt derweil an ihrer Hauswand und beobachtet das Treiben skeptisch. "Ich find's einfach übertrieben, das Ganze", sagt sie.

Die Polizei schirmt die Demonstranten von den Rechten ab, die zum Festivalgelände laufen. Allein, als der Organisator des Schild und Schwert Festivals plötzlich auf der Bildfläche erscheint, kommt es zu lautstarken Provokationen. Dabei bleibt es dann aber auch. Bis zum Sonnabendabend hat sich dann tatsächlich das Gelände beim Hotel "Neißeblick" mit rund 700 Rechten gefüllt, die sich ihre Größen der rechtsradikalen Musikszene anhören. Aber Bier gibt es weiterhin keins.

Ostritz zwischen Neonazitreffen und Fußballjubiläum

Eigentlich wollten die Ostritzer ihren Fußballverein feiern, der am Wochenende 100 geworden ist. Zeitgleich veranstalten Neonazis ein Rechtsrockfestival. Eine Kleinstadt im Ausnahmezustand - Hier die Bilder.

Ostritz im Juni 2019
Polizei vor dem Eingang des Geländes, auf dem das rechtsextreme Festival stattfindet. Bildrechte: xcitepress
Ostritz im Juni 2019
Polizei vor dem Eingang des Geländes, auf dem das rechtsextreme Festival stattfindet. Bildrechte: xcitepress
Ostritz im Juni 2019
Nahezu alle Anreisenden und deren Gepäck wird von der Polizei auf verbotene Gegenstände kontrolliert. Bildrechte: xcitepress
Ostritz im Juni 2019
Viele Männer zeigen ihre rechte Gesinnung offen mit radikalen Sprüchen und Symbolen auf T-Shirts oder wie hier gleich direkt auf der Haut. Bildrechte: xcitepress
Ostritz im Juni 2019
Der Eingang zum Gelände des rechtsextremen Schild und Schwert Festivals. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ostritz im Juni 2019
Unterdessen besuchten am Freitag Ex-DFB-Nationalspieler Cacau, Ministerpräsident Michael Kretschmer und die Ostritzer Bürgermeisterin Marion Prange das Jubiläumsfest des örtlichen Fußballvereins. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ostritz im Juni 2019
Cacau beglückwünschte herzlich den Ostritzer Ballspiel Club zum 100-jährigen Bestehen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ostritz im Juni 2019
Günther Vallentin, Vereinschef des Ostritzer Ballspiel Clubs, freute sich über den Besuch vom Ministerpräsidenten Kretschmer und dem Profifußballer Cacau: "Das bestärkt uns in unseren Bemühungen, Fußball zu feiern." Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ostritz im Juni 2019
Der Ostritzer Ballspiel Club ist 100 Jahre alt geworden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ostritz im Juni 2019
Mit einem Plakat zeigte der Ostritzer Ballspiel Club klare Kante. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ostritz im Juni 2019
Am Sportplatz werden am Wochenenden nicht nur Turniere gespielt - es gibt auch Stände mit Bierausschank zum Feiern. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ostritz im Juni 2019
Nicht weit vom Sportplatz entfernt, wird rechtes Liedgut präsentiert. Allerdings ohne Bier - das hat die Stadt auf dem als Kundgebung angemeldeten Konzert untersagt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ostritz im Juni 2019
Kein Alkohol, Presserummel und lange Polizeikontrollen bremsen die Stimmung beim Nazifestival aus. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ostritz Juni 2019
Draußen heißt es für die Anreisenden vor allem warten. Bildrechte: lausitznews
Ostritz im Juni 2019
Auf dem Gelände spielen Rechtsrockbands vor einem übersichtlichem Publikum. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ostritz Juni 2019
In Ostritz hat am Wochenende zum dritten Mal das rechtsextreme Schild und Schwert Festival stattgefunden. Bildrechte: lausitznews
Ostritz Juni 2019
Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Bildrechte: lausitznews
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Quelle: MDR Sachsen

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 22.06.2019 | 19:00 Uhr

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35 Kommentare

24.06.2019 08:46 Sylter 35

@24.06.2019 08:25 007
Hatten Sie nicht neulich in einem anderen Kommentar auch behauptet, das Wort Linskextremismus finde man in keinem Duden ? Was nachweisbar eine falsche Aussage ist.
Soviel zum Wahrheitsgehalt Ihrer Aussagen.
Übrigens entscheiden nicht Gerichte über die Zulassung oder das Verbot von Versammlungen, sondern die zuständige Verwaltungsbehörde. Aber SIe nehmen es mit Ihren Aussagen ja eh nicht so genau.

24.06.2019 08:25 007 34

Teil 3 / Diese Intoleranz+ Missachtung unserer Wertegemeinschaft+ GG unter dem Deckmantel von Zivilcourage ist nicht nur undemokratisch u dümmlich es nervt. Dahinter stecken knallharte links-populistische Interessen die Unfrieden im Land schüren u Menschen gegeneinander aufhetzen. Und der Michel lässt sich brav u willig vor den Karren spannen. Für mich ist das GG heilig u das besagt; Art 5. Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift u Bild frei zu äußern zu verbreiten ... Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens u die Freiheit des religiösen u weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Wer unser GG wörtlich nimmt muss den Rechten auch ihre Konzerte lassen. Gerichte entscheiden über Verbote u nicht der Bürger. Das ist auch nicht Zivilcourage, dass ist Einschränkung von Freiheitsrechten. Diese Moralwächter die andere in ihrer Freiheit einschränken, schränken damit sich selbst ein. Solange die Rechten nicht gegen unsere Gesetze verstoßen ist ihr Tun erlaubt. Punkt ...

23.06.2019 18:27 Normalo 33

4200 Liter Bier für 700 Teilnehmer? Anlässlich einer Versammlung? Wow! Und Schlagstöcke sowie Messer? Leider muss ich auch an Versammlungen teilnehmen, aber mit 6 Litern Bier und Waffen bin ich da noch nie aufgetaucht :)

@ 32 Wer versteckt sich denn? Man sollte die Transparente nur gut sehen, deshalb hält man sich etwas höher. Das bunte links finde ich besonders gut ;)

23.06.2019 17:56 REXt 32

Nur gut das es so viele Reisende gibt, die immer u. überall, sich bei Demos, hinter ihren Transparenten verstecken können, das nennt man „Zivilcourage „!

23.06.2019 17:55 Willy 31

ja man muß doch auch Lügen ordentlich verkaufen können und dazu ein ordentliches Fass aufmachen um glaubhaft zu sein, bestimmt 10.- Euro mit erhalten dafür wie immer.

23.06.2019 17:49 Ureinwohner 30

Ostritz hatte im Dezember 2017 etwa 2300 Einwohner. Einfach mal nachdenken.

23.06.2019 17:43 Mediator 29

Gut dass die Bürger hier Flagge gegen Rechts gezeigt haben und sich von diesen Typen nicht haben einschüchtern lassen. Der Ruf des Freistaates ist ja schon genug ramponiert und es wird Zeit, dass der normale Bürger sich dagegen wehrt, dass der kleine Anteil von Rechtsradikalen unter der sächsischen Bevölkerung deren Außenwirkung bestimmt.

@Skywalker(1+2): Wie wäre es mit Zahlen statt mit Parolen? Ungebremste Massenmigration in Sachsen? Der Ausländeranteil in Sachsen beträgt nicht einmal 5% und Flüchtlinge machen gerade einmal 0,5% der Bevölkerung aus. Ansonsten Was stört sie an diesen Zahlen? 1 Flüchtling auf 200 Sachsen ist doch kein Drama oder haben sie was gegen die polnische Pflegekraft?

PS: Trotz dieses kleinen Anteils an Ausländern ist die Häufigkeitszahl von Straftaten in Sachsen (6800) weitaus höher als in Bayern (4800), wo der anteil an Ausländern fast dreimal so hoch ist. Wer ist in Sachsen wohl für die Kriminalität ausschlaggebend? Ich tippe auf die Sachsen!

23.06.2019 17:38 Fakt 28

@007, #17:

Dann empfehle ich Ihnen in der MDR-Mediathek zu suchen nach "Exakt - Die Story: Rechtsrockland", wo das Publikum nicht nur wiederholt "Ein kräftiges Sieg Heil" mitgrölt, sondern auch die Zeile "Lasst die Messer flutschen in den Judenleib".
Wenn das in Ihren Augen Meinungsfreiheit ist, sagt das einiges über Sie.

23.06.2019 17:08 Difu 89 27

Das sind doch keine Ostritzer , das sind zugereiste Linke/Grüne.
Und schon heißt es "Wie sich Ostritz gegen die Nazis wehrt"
Ich meine sogar 3 Personen zu erkennen und die kommen garantiert nicht aus Ostritz sondern aus der Leipziger Region
Klasse MDR

23.06.2019 17:06 linker Durchblicker 26

Wenn kein Alkohol fließt, kann doch der Nazi nicht mal mehr zwei und zwei zusammenzählen. Sehr schöne Aktion der Ostritzer.

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