Deutsch-tschechische Zusammenarbeit Polizei Görlitz ermittelt Bande von Serieneinbrechern

Ein fiktiver Einbrecher hebelt mit einem Brecheisen eine Tür im Keller eines Wohnhauses auf.
Den 23-jährige Hauptverdächtigen habe die Polizei bereits im Juli in Bayern gefasst. Er sitzt in Untersuchungshaft. Bildrechte: dpa

Beamte der Ermittlungsgruppe "Lausche" haben in Zusammenarbeit mit der tschechischen Polizei eine mutmaßliche Bande von Serieneinbrechern ausfindig gemacht. Die vier Männer im Alter von 20, 22, 23 und 24 Jahren stehen im Verdacht, zwischen November 2019 und Februar 2020 in sechs Hotels und Pensionen im deutsch-tschechischen Grenzgebiet eingebrochen zu sein, wie die Polizeidirektion Görlitz am Dienstag mitteilte.

Hauptverdächtiger in Haft

Die Männer hätten bei den Einbrüchen einen Sachschaden in Höhe von 50.000 Euro angerichtet, hieß es. Sie sollen außerdem für 14 weitere Taten in Sachsen, Baden-Württemberg und in der Schweiz in Frage kommen.

Den 23-jährige Hauptverdächtigen habe die Polizei bereits am 6. Juli in Bayern gefasst. Der Beschuldigte sitze in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern laut Polizeidirektion Görlitz weiter an.

Quelle: MDR/dpa/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 04.08.2020 | 17:00 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Mehr aus Görlitz, Weisswasser und Zittau

Mehr aus Sachsen