Totschlag Prozess Landgericht Görlitz
Landgericht Görlitz Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt

Aus Ärger das Küchenmesser gezogen? Prozess in Görlitz: Sohn nach Attacke auf Vater vor Gericht

Ein Streit über das Essen hat beinahe ein Menschenleben gekostet. Weil es dem Vater nicht schmeckte, soll sein Sohn ausgerastet sein.

Totschlag Prozess Landgericht Görlitz
Landgericht Görlitz Bildrechte: MDR/Madeleine Arndt

Ein 31-jähriger Zittauer muss sich seit Montag am Landgericht Görlitz wegen einer Messerattacke auf seinen Vater verantworten. Der Sohn ist wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, am 5. Januar in der gemeinsamen Wohnung mit einem Küchenmesser mindestens acht Mal auf seinen Vater eingestochen und ihn lebensgefährlich an Rücken und Hinterkopf verletzt zu haben.

Über das Essen beschwert

Zuvor habe der Sohn den Vater am Hals gepackt und auf dessen Bett gedrückt, nachdem dieser sich über das Essen beschwert hatte. Die Messerstiche seien akut lebensgefährlich gewesen, so die Staatsanwaltschaft. Nur eine schnelle Operation konnte den Mann retten.

Der Angeklagte befindet sich seit Sommer in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind insgesamt drei Verhandlungstermine geplant. Das Urteil soll am 5. Dezember fallen.

Quelle: MDR/dpa/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.11.2018 | 06:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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Zuletzt aktualisiert: 19. November 2018, 13:44 Uhr

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