23.01.2020 | 07:25 Uhr Freistaat sucht Züchter zur Rettung des Sachsenshuhns

Ein Mann trägt einen schwarzen Hahn der Rasse Sachsenhuhn.
Ein Prachtexemplar eines Hahns der Rasse Sachsenhuhn in schwarzem Farbschlag Bildrechte: Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Das Sachsenhuhn droht auszusterben. Der Freistaat sucht deshalb Hühnerhalter und Züchter mit Erfahrung aus den Landkreisen Bautzen und Görlitz, die der alten regionalen Rasse zur Renaissance im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft verhelfen wollen. Wie Staatsbetrieb Sachsenforst mitteilte, würden Interessenten im Herbst sechs bis sieben Monate Exemplare für je fünf Euro zur Verfügung gestellt bekommen. Schwarz, weiß, gesperbert oder gelb sind die Farbschläge der Rasse, alle sollen gezüchtet werden. Interessenten können sich bis zum 20. Februar bei der Verwaltung des Biosphärenreservats melden.

Das Sachsenhuhn wurde laut Sachsenforst um 1880 im Erzgebirge gezüchtet und zeichnet sich durch Genügsamkeit, Robustheit und Angepasstheit aus. "Es eignet sich dadurch hervorragend für die Haltung im dörflichen Umfeld", hieß es. Trotzdem gebe es nur noch wenige hundert Tiere. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen habe das Sachsenhuhn daher als extrem gefährdet eingestuft.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 23.01.2020 | 07:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Zuletzt aktualisiert: 23. Januar 2020, 07:20 Uhr

1 Kommentar

aus Elbflorenz vor 3 Wochen

Viel Erfolg!

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