30.06.2020 | 16:25 Uhr Soko Argus zieht Halbjahresbilanz - mehr als 300 Ermittlungsverfahren

deutsch-polnische Polizeikontrolle an der Görlitzer Stadtbrücke
Bildrechte: Polizeidirektion Görlitz

Die Polizei-Sonderkommission "Argus" zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität hat im ersten halben Jahr ihres Bestehens 308 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Mehr als die Hälfte davon waren laut Polizei Eigentumsdelikte wie Diebstahl und Diebstahl in besonders schwerem Fall. Wohnungseinbrüche gehören laut eines Sprechers nicht dazu.

Über 90 Tatverdächtige ermittelt

Insgesamt entstand bei den verzeichneten Straftaten ein Gesamtschaden von 1,4 Millionen Euro. Beteiligt waren 95 Tatverdächtige. Einige davon traten mehrfach in Erscheinung und gelten mit hoher Wahrscheinlichkeit als Serientäter.

Gute Aufklärungsquote

Von den Verfahren konnte etwa die Hälfte aufgeklärt werden. Bei den Eigentumsdelikten lag die Quote bei 46,5 Prozent. Das sei eine deutliche Verbesserung zu den sonstigen Aufklärungsquoten, sagte ein Sprecher auf Nachfrage von MDR SACHSEN.

Die Soko hatte Mitte November 2019 ihre Arbeit in der Polizeidirektion Görlitz aufgenommen. Zentrale Aufgabe der Sonderkommission ist die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität.

Görlitz' Oberbürgermeister Octavian Ursu, Innenminister Roland Wöller und Polizeipräsident Manfred Weißbach mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der neuen SOKO
Görlitz' Oberbürgermeister Octavian Ursu, Innenminister Roland Wöller und Polizeipräsident Manfred Weißbach mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der neuen SOKO Bildrechte: MDR/Martin Kliemank

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 30.06.2020 | 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Mehr aus Görlitz, Weisswasser und Zittau

Mehr aus Sachsen