18.07.2019 | 05:10 Uhr Sorbische Vertreter kämpfen für Mühlrose

"Mühlrose wird nicht abgebaggert!" - Mit dieser Kampfansage will die sorbische Vertretung Serbski Sejm gegen die Abbaggerung des Ortes Mühlrose vorgehen. Der Ort soll für den Abbau der darunter liegenden Braunkohle weichen.

Am Donnerstagmittag wird der Serbski Sejm mit dem Bund für Naturschutz (BUND) Sachsen und weiteren Umweltverbänden eine gemeinsame Erklärung zur Zukunft Mühlroses und zum Braunkohletagebau in der Lausitz allgemein vorstellen. Man sehe die Menschenrechte der in Mühlrose lebenden Einwohner in Frage gestellt. "Darüber hinaus sind zahlreiche bergbaurechtliche Voraussetzungen nicht gegeben," heißt es in einer Mitteilung.

Bis 2024 sollen die rund 200 Einwohner von Mühlrose im Norden der Oberlausitz umgezogen sein. Sie müssen ihre Heimat verlassen, weil das Tagebauunternehmen Leag dort Braunkohle fördern will.

Einfamilienhäuser
Bildrechte: MDR/Rica Sturm

Quelle: MDR/Serbsky Sejm/st

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 18.07.2019 | 00:01 Uhr

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