16.01.2020 | 09:59 Uhr Inventur beim Naturschutz-Tierpark Görlitz

Eine Gruppe Zebramangusten.
Der Görlitzer Tierpark hat besonders viele Zebramangusten. Bildrechte: Tierpark Görlitz/C.Hammer

Im Görlitzer Tierpark leben aktuell 599 Tiere 87 verschiedener Arten. Das hat die alljährliche Tierparkinventur ergeben. Die zahlenmäßig größte Säugetiergruppe stellen die Zebramangusten. Im vergangenen Jahr haben 25 Jungtiere die Zebramangustenfamilie auf 42 Mitglieder anwachsen lassen. Erstmalige Zuchterfolge gab es 2019 bei den Singschwänen und den Krokodilschwanzechsen.

Neue Tierarten hinzugekommen

Wie der Tierpark weiter mitteilte, haben sich auch die in freier Wildbahn ausgestorbenen Edwardsfasane und vietnamesischen Sikahirsche wieder erfolgreich fortgepflanzt, ebenso die Gänsegeier und die Roten Pandas. Auch drei neue Tierarten sind im Naturschutz-Tierpark hinzugekommen: Himalayakreuzschnäbel, Steppenlemminge und Zwergseidenaffen.

Nicht mehr im Bestand sind Bartagame, Protestschwein und Brillenschaf. Laut Tierparkkuratorin Catrin Hammer handelte es sich bei der Bartagame um ein altes Einzeltier, das im vergangenen Jahr starb. Ein ähnliches Schicksal ereilte das Protestschwein - eine seltene Rasse des Hausschweins. Die alte Sau habe unter Gelenkschmerzen gelitten und musste geschlachtet werden. Auch die beiden Brillenschafe wurden auf Grund ihres Alters geschlachtet.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.01.2020 | 09:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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