Bundeswehrsoldaten
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22.05.2019 | 14:01 Uhr Bundeswehr-Truppen auf "Nachtwanderung" in die Oberlausitz

Bundeswehrsoldaten
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Die Bundeswehr zieht ab Sonntag zahlreiche Einheiten auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz zusammen. Wie das Landeskommando Sachsen am Mittwoch mitteilte, werden mehr als 2.500 Soldaten, rund 600 Fahrzeuge sowie 70 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge auf dem Gelände in der Muskauer Heide erwartet. Sie nehmen gemeinsamen mit Verbänden aus Norwegen, den Niederlanden und Polen an der Nato-Übung "Noble Jump" teil. Dabei wird bis Mitte Juni in Deutschland und Polen die schnelle Einsatz- und Reaktionsfähigkeit der sogenannten Nato-Speerspitze geübt.

Viele Militärkolonnen unterwegs

Neben diesem Militär-Manöver wird mit der Logistik-Übung "Brave Departure" getestet wie schnell, flexibel und reibungslos die Logistik für eine so große Militäreinheit funktioniert. Ein Teil der Truppen- und Techniktransporte erfolgt über die Schiene, aber auch auf den Autobahnen und Straßen werden zahlreiche Militärkolonnen in die Oberlausitz und ins polnische Zagan unterwegs sein. Zudem sorgen während des gesamten Übungszeitraums annährend 1.000 Logistiksoldaten für ausreichend Nachschub an Kraftstoff, Munition und Verpflegung insbesondere auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz. Die meisten dieser Transporte sollen nachts stattfinden, um den normalen Verkehr möglichst wenig zu behindern.

Quelle: MDR/stt/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 22.05.2019 | 17:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

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5 Kommentare

23.05.2019 12:35 Jewsharpe 5

Schau an!
Die Bundeswehr zeigt Ihre gesamte funktionierende Technik.
Ich hoffe nur, das die Abgaswerte stimmen und der Wolf nicht alle in die Flucht schlägt :-DDD

23.05.2019 08:44 Mediator 4

Art 87a GG: (1) Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.

Art 24 GG: (2) Der Bund kann sich zur Wahrung des Friedens einem System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einordnen;

Daraus ergibt sich zwingend, dass die Streitkräfte auch üben dürfen und dass sich diese Übungen selbstverständlich auch auf das gesamte Bündnisgebiet erstrecken dürfen. Wenn dann mal eine Straße beschädigt wird, dann ist dies ein Manöverschaden, der ausgeglichen wird.

Wenn es um die Bedrohung geht, dann sollte man einmal die Menschen im Baltikum oder in Polen fragen. Dort wird Russland durchaus als hybride Bedrohung wahrgenommen, hat es doch unter Vorwänden und weil es dies konnte seinen Nachbarn die Ukraine angegriffen und Staatsgebiet der Ukraine annektiert. Vertrauensschaffende Maßnahmen gehen anders. Auch die Truppenstärke Russlands an der Grenze zur NATO und Art und Umfang seiner Manöver sind deutlich intensiver als alles was die NATO dort zu bieten hat.

22.05.2019 22:07 Hagen 3

Logistik: Note 6
1. Am Truppenübungsplatz Ol. ist ein Bahnanschluss der genutzt werden kann.
2. Am Standort Zeithain ist ein BW Unschlagbahnhof.
3. Die A4 war mehrfach von Staus betroffen weil Militärfahrzeuge liegen geblieben waren.
4. Die Anwohner sind vom Lärm der nächtlichen Transporte genervt.
Nur 4 Punkte zum Thema Logistik.
Von unserer Bundeswehr und ihrem Nutzen rede ich lieber nicht.

22.05.2019 15:48 Ralf Richter 2

" Wo laufen sie denn, wo laufen sie denn... Mein Gott, wo laufen sie denn?"
Wilhelm Bendow muß die BW schon gekannt haben.

22.05.2019 15:45 na so was 1

70 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge auf den Straßen (und Schiene). Entweder gehen die schon maroden Straßen noch mehr kaputt oder die intakten Straßen knicken vor den Panzern ein. Wer ist eigentlich der Feind dieser sogenannten NATO-Speerspitze ? Die Russen >> kaum, die Amis >> schon eher, wollen ja ihre Truppenübungsplätze hier behalten.

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