07.02.2020 | 05:50 Uhr Videoüberwachung in Görlitz bewährt sich aus Polizeisicht

Eine polizeiliche Videoanlage steht auf der Görlitzer Altstadtbrücke, im Hintergrund ist die Peterskirche zu sehen.
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Ein halbes Jahr nach Beginn der Videoüberwachung in der Görlitzer Altstadt wertet die Polizei das Projekt als Erfolg. Nach Angaben der Polizeidirektion Görlitz hat sich die Zahl der besonders schweren Diebstähle von Mitte August 2019 bis Mitte Januar 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit rund 500 Fällen mehr als halbiert. Polizeisprecherin Anja Leuschner sagte, betrachte man nur den Bereich der historischen Altstadt, seien es fast 60 Prozent weniger Eigentumsdelikte.

Insgesamt sank die Zahl der bekanntgewordenen Straftaten in dem Zeitraum von 3.900 auf rund 3.200.

Kameras an vier Kriminalitätsschwerpunkten

Dennoch gibt es auch Kritik an dem Projekt - etwa von Grünen und Linken, die durch die Überwachung Eingriffe in die Grundrechte fürchten.

Görlitz hat seit Jahren mit Diebstählen zu kämpfen und gilt als eine Kriminalitätshochburg in Sachsen. Am 9. August 2019 ging die erste Kamerasäule auf der Altstadtbrücke in Betrieb, mittlerweile werden vier Kriminalitätsschwerpunkte überwacht.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR | 01.01.2020 | 00:01 Uhr

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