Strom und Gestank zur Wildschweinabwehr bei Bad Muskau

Elektronetzzäune und üble Gerüche sollen verhindern, das Wildschweine aus Polen die Afrikanische Schweinepest nach Deutschland einschleppen. Nach Brandenburg hat jetzt auch Sachsen eine erste Barriere errichtet.

An einem Metallpfosten sind ein fest installierter und ein mobiler blauer Elektronetzzaun miteinander verbunden
Weil der Pückler-Park über einen eigenen Schutz verfügt, wird hier kein zweiter Zaun errichtet. Ob südlich des Parks eine mobile Wildschweinbarriere erichtet wird, steht noch nicht fest. Bildrechte: MDR/André Schulze
An einem mobilen blauen Elektronetzzaun hängt ein Schild mit der Aufschrift "Wildschweinbarriere" in deutscher, polnischer und englischer Sprache
"Wildschweinbarriere" klingt massiv, aber tatsächlich handelt es sich dabei um ein Kunststoffnetz mit stromführenden Drähten. Der Elektronetzzaun ist auch nicht an massiven Pfosten angebracht, sondern an leichten, aber stabilen Stangen, die nur in den Boden gesteckt werden. Bildrechte: MDR/André Schulze
Hinter einem Wegweiser mit der Aufschrift "Neiße" steht ein blauer Elektronetzzaun entlang eines Waldwegs
Brandenburg hat seine gesamte Grenze zu Polen an Oder und Neiße mit solch einem mobilen Stromzaun gesichert, damit keine Wildschweine aus Polen ins Land gelangen und die Afrikanische Schweinepest einschleppen. Der erste gesicherte ABschnitt in Sachsen schließt direkt an den Brandenburger Zaun an. Bildrechte: Landratsamt Görlitz
Blick auf einen unbefestigten Weg, der rechts von einem Holzzaun und links von einem blauen Elektronetzzaun begrenzt wird
Über 4,5 Kilometer lang ist der erste gesicherte Abschnitt in Sachsen. Er zieht sich entlang des Uferweges an der Neiße. Bildrechte: MDR/Landratsamt Görlitz
Entlang der Neiße zieht sich ein festinstallierter Elektrozau, dahinter ist eine Brücke zu sehen
Der Zaun steht nicht nur unter Strom. Er ist auch mit einer übel riechenden Substanz getränkt. Sie wirkt offenbar auch auf Wildschweineabschreckend - Landwirte setzen sie beispielsweise ein, um die Rotten von den Maisfeldern fernzuhalten. Bildrechte: MDR/André Schulze
Am Rande eines Uferwegs an der Neiße steht ein mobiler blauer Elektronetzzaun
Das südliche Ende des mobilen Zaunes endet direkt an einem fest installierten Elektro-Zaun. Dieser um gibt den Fürst-Pückler-Park bei Bad Muskau und wurde schon vor einigen Jahren errichtet. Ein Grund war der Schaden, den Wildschweine immer wieder in den Parkanlagen anrichteten. Bildrechte: MDR/André Schulze
An einem Metallpfosten sind ein fest installierter und ein mobiler blauer Elektronetzzaun miteinander verbunden
Weil der Pückler-Park über einen eigenen Schutz verfügt, wird hier kein zweiter Zaun errichtet. Ob südlich des Parks eine mobile Wildschweinbarriere erichtet wird, steht noch nicht fest. Bildrechte: MDR/André Schulze
Alle (6) Bilder anzeigen

Mehr aus Görlitz, Weisswasser und Zittau