10.06.2020 | 12:11 Uhr Freude über offene Grenze nach Tschechien

Endlich wieder Knödel essen und mal schnell Besorgungen im Nachbarland machen. Das ist seit Freitag wieder möglich. Und laut einer MDR-Umfrage wollen das viele Sachsen auch nutzen.

Gulasch mit Serviettenknödel
Drei Monate musste es ohne gehen. Jetzt können die Sachsen in Tschechien wieder Knödel essen. Bildrechte: imago/Peter Widmann

Reisen nach Tschechien sind seit Freitagnachmittag wieder möglich. Davon profitieren wollen 43 Prozent der Sachsen. Das geht aus dem Meinungsbarometer für Mitteldeutschland mdrFRAGT hervor. Lediglich 15 Prozent der fast 9.000 Teilnehmer an der Befragung wollen allerdings zeitnah über die Grenze reisen. Ein knappes Drittel plant zwar eine Reise ins Nachbarland, aber nicht sofort. Einkaufen, Tanken oder Friseurbesuche sind demnach für mehr als die Hälfte der potenziellen Tschechien-Reisenden die Hauptgründe. 49 Prozent geben touristische Ziele an.

Gastwirte von Grenzöffnung überrascht

Für manche Gastwirte kam die Öffnung etwas plötzlich, wie der MDR SACHSENSPIEGEL bei einer Reise ins Grenzgebiet erfuhr. Nicht alle Vorbereitungen konnten abgeschlossen werden, aber die Freude überwog.

Welche Corona-Regeln bei den Nachbarn gelten, fasst Journalist Petr Kumpfe hier zusammen. Manche Vorgaben unterscheiden sich von denen im Freistaat. So ist das Masketragen auch in der Gaststätte auf dem Weg zur Toilette nötig.

Quelle: MDR

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSENSPIEGEL | 05.06.2020 | 19:00 Uhr

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