Umstrittener Arbeitgeber Tesla in Grünheide - Wirtschaftsmotor für Sachsen?

Tesla Gigafactory, Grüneheide Waldrodung, Baustelle
Die Teslafabrik in Brandenburg ist noch im Aufbau. (Archivbild) Bildrechte: dpa

Bereits im Sommer sollen die ersten Autos in der "Gigafactory" von Tesla im brandenburgischen Grünheide vom Band rollen. Von 500.000 Pkw pro Jahr ist die Rede, später könnten es noch mehr werden. 12.000 Arbeitsplätze sollen entstehen. Das Projekt gilt als Wirtschaftsmotor für die gesamte Lausitz. Für den sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig könnten auch Firmen im Freistaat vom neuen Werk in Brandenburg profitieren.

Dulig hofft auf sächsisches Know How

"Sachsen hat etwas davon. Aufgrund einer guten Position als Automobilland wird auch unser Know How benötigt bei der Zulieferindustrie, bei Forschung und Entwicklung, aber auch vielleicht im gesunden Konkurrenzkampf der Automobilhersteller", so Dulig.

Doch die Arbeitsbedingungen bei Tesla gelten als umstritten. Angestellte berichten über zahlreiche Überstunden und Nachtschichten. Dulig sagte, es gebe hier "Spielregeln." Die basierten auf der bewährten Tradition der Sozialpartnerschaft. Tarifpartner würden auf Augenhöhe miteinander verhandeln. Auch daran werde sich Elon Musk gewöhnen müssen.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 18.01.2021 | 17:00 Uhr in den Nachrichten

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