Ostsachsen Mit Spezialkameras gegen Waldbrände

Die Landkreise Bautzen, Görlitz und Meißen wappnen sich für die Waldbrandsaison. Wie der Leiter der Rettungsleitstelle Hoyerswerda, Volker Sanderhoff, mitteilte, sind an zwölf Standorten hochspezialisierte Kameras mit sensiblen optischen Sensoren aufgestellt worden. Sie sind Teil des automatischen Waldbrand-Früherkennungssystems (AWFS) und sollen veraltete Technik ersetzen.

Waldbrände frühzeitig erkennen

"Mit ihrer Hilfe können wir nun schneller Brandereignisse entdecken und zudem besser lokalisieren, ob es sich um einen Brand oder zum Beispiel um aufgewirbelten Staub einer Erntemaschine handelt", sagte Sanderhoff. Unter anderem könnten die Sensoren rund um die Uhr gleichzeitig in zwei Richtungen blicken und Videosequenzen aufzeichnen. Die Technik stehe zum Teil in unmittelbarer Nähe zur brandenburgischen Landesgrenze. Mit Brandenburg sei außerdem vereinbart worden, dass die Leitstelle in Hoyerswerda bereits in diesem Jahr auf drei Kamerastandorte im Landkreis Oberspreewald-Lausitz Zugriff erhalte, so Sanderhoff. Vier weitere sollen aus dem Landkreis Spree-Neiße dazukommen.

Im AWFS-Überwachungsgebiet der Rettungswache Hoyerswerda liegen 180.000 Hektar Wald. Mehr als die Hälfte davon ist in der höchsten Gefahrenklasse eingestuft. In die Modernisierung haben die Landkreise 525.000 Euro investiert.

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 16.04.2018 | 14:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen

Zuletzt aktualisiert: 17. April 2018, 08:00 Uhr

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1 Kommentar

17.04.2018 09:59 Fragender Rentner 1

Was für solche Feuer wie sie auf dem Bild zu sehen sind benötigt man diese Kameras?