21.08.2019 | 12:42 Uhr Niederwürschnitz: Weitere Steinkohlengruben werden gesichert

Im Erzgebirge hat die Sanierung weiterer alter Bergbauschächte begonnen. Für rund 4,2 Millionen Euro werden in Niederwürschnitz bei Oelsnitz der Johannes- und der Otto-Schacht verfüllt und stabilisiert. Laut Sächsischem Oberbergamt gelten die beiden Schächte als "unsicher verwahrt". In den nächsten drei Jahren sollen die Risiken, die von dem Altbergbau ausgehen, beseitigt werden. Dabei wird etwa der Untergrund stabilisiert, um Einbrüche zu verhindern.

Sicherungsarbeiten seit 1900

Der letzte Hund des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlereviers.
1971 wurde im Lugau-Oelsnitzer Revier die letzte Kohle aus dem Berg geholt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

In dem Gebiet rund um Lugau-Oelsnitz war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts Steinkohle abgebaut worden. Erste Schachtanlagen gingen seit 1900 außer Betrieb. Viele der alten Hohlräume wurden danach verfüllt, jedoch gab es immer wieder Setzungen und Tagbrüche.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.08.2019 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

Zuletzt aktualisiert: 21. August 2019, 12:38 Uhr

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