Zukunft des Bahnfahrens Deutsche Bahn und TU Chemnitz wollen im Erzgebirge forschen

Eine mobilfunkdurchlässige Fensterscheibe
Testfeld für digitale Bahntechnologien ist die Bahnstrecke zwischen Annaberg und Schwarzenberg. Bildrechte: dpa

Die Deutsche Bahn und die Technische Universität Chemnitz wollen im Erzgebirge das Bahnfahren der Zukunft erforschen. Dazu erhält der geplante Forschungscampus zum Bahnverkehr in Annaberg-Buchholz eine Finanzspritze in Höhe von 15 Millionen Euro vom Bund, wie die Bahn am Freitag mitteilte.

Funkmasten und Testzüge sollen angeschafft werden

Ziel des Projektes ist es, digitale Bahntechnologien unter realen Bedingungen zu testen. Dafür wird auch der Mobilfunkstandard 5G genutzt. Testfeld ist die Bahnstrecke zwischen Annaberg und Schwarzenberg. Unter anderem sollen Funkmasten entlang der 24 Kilometer langen Strecke aufgebaut und Triebfahrzeuge als Testzüge angeschafft oder umgebaut werden. Der Oberbürgermeister von Annaberg-Buchholz, Rolf Schmidt, bezeichnete das Vorhaben als "wichtigen Impuls für einen Strukturwandel in der Region".

Unterstützung vom Freistaat

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer kündigte an, dass der Freistaat die Stelle eines Koordinators finanzieren werde, der die TU Chemnitz bei der Planung und Steuerung der Forschungsinfrastruktur unterstützt.

Quelle: MDR/dpa/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 31.07.2020 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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