Ein von einer Dampflok gezogener Zug fährt auf einer Steigung durch eine Kurve.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Erzgebirgische Aussichtsbahn geht in neue Saison Mit Volldampf durch das Erzgebirge

Die Erzgebirgische Aussichtsbahn geht in ihre elfte Saison. Am Montag bekannten sich alle Partner zu einer Weiterführung des Projekts im Schloss Schlettau. Highlight wird dieses Jahr das 130-jährige Streckenjubiläum sein.

Ein von einer Dampflok gezogener Zug fährt auf einer Steigung durch eine Kurve.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die historische Erzgebirgische Aussichtsbahn wird auch in diesem Jahr wieder zwischen Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz unterwegs sein. Das unterschrieben alle Beteiligten am Montag auf Schloss Schlettau.

Auf dem Programm stehen in der elften Saison Fahrten an fünf Wochenenden. Ein besonderes Highlight ist dabei in diesem Jahr das 130-jährige Streckenjubiläum, das am 12. und 13. Oktober unter anderem mit einem Bahnhofsfest am Bahnhof Schlettau gefeiert wird. Mitfahrten im Führerstand der Dampflok sind genauso im Programm wie eine Besichtigung des Pumpspeicherkraftwerks Markersbach im Juni, Fahrten zum 26. Schwarzenberger Altstadt- und Edelweißfest im August oder die Verbindung von Wandern und Eisenbahnfahrt im September.

"Die Mitfahrten im Führerstand der Dampflok sind jetzt schon sehr gut nachgefragt", sagte Doreen Burgold, Pressesprecherin des Tourismusverbands Erzgebirge, im Gespräch mit MDR SACHSEN. Die bisher rein touristisch genutzte Bahnstrecke zwischen Annaberg und Schwarzenberg dient neuerdings auch zur Forschung rund um das automatisierte Fahren im Bahnverkehr. Das behindere aber nicht die Fahrten der Erzgebirgischen Aussichtsbahn, so Burgold.

Wie auch in den letzten Jahren setzen die Organisatoren auf einen Fahrzeugmix aus Dampflokomotiven und historischen Triebwagen, den sogenannten "Ferkeltaxis". Saisonstart ist am 4. und 5. Mai. Dann kann voraussichtlich schon der 50.000 Fahrgast verzeichnet werden.

Quelle: MDR/al

AKTUELLES AUS SACHSEN

Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten.
Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten. Bildrechte: Kulturfabrik Hoyerswerda/Gernot Menzel

Zuletzt aktualisiert: 11. April 2019, 13:41 Uhr

Mehr aus Annaberg, Aue und Schwarzenberg

Mehr aus Sachsen

Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten.
Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten. Bildrechte: Kulturfabrik Hoyerswerda/Gernot Menzel