Rettungskräfte bewahren Fische vor dem Tod
Rettungskräfte pumpen in Aue Wasser aus der Mulde in den Carolateich. Damit wollen sie den Fischen das Leben retten. Bildrechte: Aue-Bad Schlema

25.04.2019 | 17:15 Uhr Aue: Rettungskräfte bewahren Fische vor dem sicheren Ende

Weil der Sauerstoff im Carolateich in Aue knapp wurde, standen Karpfen, Barsche, Goldfische und Hechte vor ihrem sicheren Tod. Bis die Rettungskräfte kamen.

Rettungskräfte bewahren Fische vor dem Tod
Rettungskräfte pumpen in Aue Wasser aus der Mulde in den Carolateich. Damit wollen sie den Fischen das Leben retten. Bildrechte: Aue-Bad Schlema

In der erzgebirgischen Stadt Aue haben Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) ein Fischsterben verhindert. Seit den Morgenstunden pumpten Rettungskräfte des THW und der Feuerwehr Wasser aus der Mulde in den Carolateich, um den Sauerstoffgehalt in dem Teich wieder zu erhöhen. Darüber informierte die Stadt Aue-Bad Schlema. Weil der Zufluss zum Teich seit Wochen defekt war, sei der Wasserspiegel um rund einen halben Meter gesunken. Damit minimierte sich auch der Sauerstoff – Karpfen, Barsche, Goldfische und Hechte gerieten in Lebensgefahr.

Die Rettungskräfte nutzten eine Hochleistungspumpe, um das Wasser der Mulde in den Teich zu pumpen. Mit einem Pumpenwagen holten sie zudem Schlamm aus dem Zubringer-Kanal, der sich dort 70 Zentimeter hoch abgesetzt hatte. Bis 18 Uhr sollen die Pumpen noch laufen. Bis dahin erhoffen sich die Rettungskräfte einen Anstieg des Wasserspiegels um einen halben Meter.

Quelle: MDR/kt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 25.04.2019 | ab 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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1 Kommentar

25.04.2019 21:02 Freund des Sandkastens 1

Habe die Leugner des Klimawandels und die Anhänger des EIKE aus Jena hier mal einen vernüftigen Vorschlag zur Abhilfe machen?

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