13.04.2019 | 18:02 Uhr Schafe bei Oberwiesenthal gerissen – waren es Wölfe?

Tote Schafe liegen auf einer Weide in Oberwiesenthal.
Bildrechte: Bernd März

In Oberwiesenthal haben mutmaßlich Wölfe mehrere Schafe gerissen. Wie die Polizei MDR SACHSEN bestätigte, wurden am Sonnabendvormittag auf einer Koppel zwischen der Bundesstraße 95 und der Grenze zu Tschechien drei tote Tiere entdeckt. Drei weitere waren so schwer verletzt, dass sie vom Tierarzt eingeschläfert werden mussten. Der Veterinär ging anhand der Bissspuren davon aus, dass die Schafe von Wölfen getötet wurden. Endgültigen Aufschluss kann erst eine Untersuchung der Kadaver durch Wolfsexperten geben.

"Nachbarschaftskonflikt"?

Die angreifenden Tiere waren auch in den teilweise offenen Stall eingedrungen und hatten sich dort in Schafe verbissen. Einige der Nutztiere wurden fast komplett gefressen, ein Kadaver lag auf der anderen Seite des Grenzbachs. Möglicherweise könnten Wölfe aus dem benachbarten Tschechien für die Attacke verantwortlich sein. Nach Angaben des Kontaktbüros "Wölfe in Sachsen" hat sich in der Grenzregion bei Výsluní ein Rudel angesiedelt, dessen Territorium bis nach Sachsen hineinreicht.

Quelle: MDR/stt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.04.2019 | 19:00 Uhr in den Nachrichten

AKTUELLES AUS SACHSEN

Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten.
Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten. Bildrechte: Kulturfabrik Hoyerswerda/Gernot Menzel

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12 Kommentare

16.04.2019 17:23 Dorfbewohner 12

“Auf der Sonnenseite des Lebens 10

@Erzer 9
"es ist mitlerweile aus Archiven erwiesen, das es in früheren Zeiten wo der Wolf noch nicht ausgerottet war (quasi bis Anfang 20 Jhd) es durchaus Übergriffe auf Menschen gegeben hat."

zu der damaligen Zeit glaubte man auch noch an Hexen!
Nur weil man keine andere Erklärung damals hatte, wurde es dem Wolf zugeschrieben…”

Nicht rätseln und andere belehren, einfach mal dieses lesen!

“Wissenschaftliche Dienste
Deutscher Bundestag
Dokumentation
Wolfsangriffe in Europa, Russland, Asien und Nordamerika
WD 8 - 3000 - 041/18”

15.04.2019 22:40 albi67 11

@auf ders......, die tierhalter, bzw. züchter, brauchen keine höheren zäune und auch keinen respekt, die brauchen eine gut zielende flinte. denn wenn meine existenz bedroht wird, werde ich zum handeln gezwungen. und wenn ich schon solche vergleiche lese, überhaupt nicht vergleichen mit den heutigen gegebenheiten. deshalb sobald wölfe sich in bewohntes gebiet begeben und die scheu verloren haben - feuer frei!!!!

14.04.2019 20:18 Auf der Sonnenseite des Lebens 10

@Erzer 9
"es ist mitlerweile aus Archiven erwiesen, das es in früheren Zeiten wo der Wolf noch nicht ausgerottet war (quasi bis Anfang 20 Jhd) es durchaus Übergriffe auf Menschen gegeben hat."

zu der damaligen Zeit glaubte man auch noch an Hexen!
Nur weil man keine andere Erklärung damals hatte, wurde es dem Wolf zugeschrieben.

Wir brauchen mehr Respekt dem Wolf gegenüber und der Schäfer höhere Zäune.

In anderen Ländern geht es doch auch, nur bei uns soll jedesmal der Wolf schuld sein?

14.04.2019 16:21 Erzer 9

@uwe und ...sonnenseite:
Ihr vermutlichen „Wolfsbegrüßer“, die den Wolf so lieben und in Schutz nehmen, alles Schön reden wo es nichts Schön zureden gibt, kann ich nur folgendes sagen: es ist mitlerweile aus Archiven erwiesen, das es in früheren Zeiten wo der Wolf noch nicht ausgerottet war (quasi bis Anfang 20 Jhd) es durchaus Übergriffe auf Menschen gegeben hat. Zumal muss man auch wissen, das diese Rudeltiere wie alle Wildtiere Tollwutträger sind. Garantieren sie dann auch noch, das so ein Wolf wenn er eine Macke hat und durch Siedlungen spaziert, nicht doch mal Bock auf Mensch bekommt ?! Daher verstehe ich ihr verantwortungsloses, idyllisch denkendes Quatschen nicht. Desweiteren ist es jedesmal ein herber und finanzieller Verlust der Viehalter, wenn plötzlich der halbe Tierbesitz über Nacht getötet wurde und man wieder neu anfangen muss. Es gibt da so nen Spruch: „wer den Schaden nicht hat,....“ den Rest müssten Sie ja am besten kennen....

14.04.2019 16:17 Sachse43 8

Foier frei! Ich denke, so langsam sollte man bei dem Umgang mit dem Wolf umdenken.
Was glaubt man, wenn alle Tiere optimal geschützt sind, wie der Wolf sich ernährt? Vom grünen Gras? Oder holt er sich dann schon mal einen kleinen Hund und wird immer aufdringlicher? Man könnte ja auch wieder Braunbären ansiedeln oder den Säbelzahntiger mittels DNA klonen und dann mit einer Portion ideologischem Wahn auf die Menschheit loslassen. Warum versuchen es die Mitarbeiter der Wolfsindustrie nicht einmal mit wertschöpfender Arbeit? Glück Auf und einen atomwaffenfreien Sonntich!

14.04.2019 12:56 UweZi 7

Es könnten auch wildernde Hunde gewesen sein, wäre nicht neu. Und an alle Wolfspanikmacher, die erzählen das der Wolf kleine Kinder frißt. Das macht er schon deshalb nicht, weil er sich natürlich ernährt und seine Beute auch mit der Nase auswählt. Und wir Menschen riechen für den Wolf viel zu unnatürlich, sozusagen Gammelfleisch. Zuletzt noch das: Wie viele Menschen wurden In D schon vom Wolf verletzt oder getötet? Genau, 0. Wieviele Menschen wurden in D schon durch Jäger verletzt oder erschossen? So einige. Jäger sind also gefährlicher als Wölfe. Der Mensch selbst ist die größte Gefahr für den Menschen, der Wolf ist nur eine Gefahr für den Profit. Die ungeschützten und somit gerissenen Nutztiere wären sowieso getötet und verspeist worden. Ich weiß nicht was der Mensch sich einbildet, das er ständig die Natur verändern will,die schon millionen Jahre vor ihm da war und auch nach ihm noch da sein wird, wenn er sie bis dahin nicht vollständig vernichtet hat.

14.04.2019 11:59 Auf der Sonnenseite des Lebens 6

es kam gerade ein Bericht auf irgend so einem Nachrichtensender, wo in Afrika den schon länger dort lebenden, die sich mit Tiger und Antilope eine Wasserstelle geteilt haben, das Land weggenommen wurde, weil es nicht in die westliche Ökowelt passte, das Mensch und Tier zusammenleben.

Ich hoffe der Fehler wird hier nicht auch begangen.
Die Wölfe gehören zu Deutschland und müssen geschützt werden.

Bei den Kröten klappt das auch ganz gut.

14.04.2019 07:44 Kritiker 5

Aber nein, Wölfe sind doch die liebenswertesten Tiere überhaupt --denken Nabu-Träumer und Gesinnungsgenossen--, und wenn wir eines Tages auch noch Saurier und Mammute klonen und aussetzen können, freut sich ganz Deutschland, oder?

13.04.2019 23:27 Erzer 4

Bin mal gespannt, wann die Politik, insbesondere der Bundesrat, mal endlich aufwacht und agiert.

13.04.2019 20:54 Paule 3

Es waren keine Wölfe, es wurden mehrere Kaninchen gesichtet.

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Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten.
Erst verhalten, jetzt umso kraftvoller: die Sängerinnen und Sänger des Hoyerswerdaer Bürgerchores mussten sich erst mit der unverblümten Sprache Gerhard Gundermanns anfreunden, bevor sie dessen Lieder auf die Bühne bringen konnten. Bildrechte: Kulturfabrik Hoyerswerda/Gernot Menzel