12.05.2020 | 11:25 Uhr Schnee, Schnee, der Mai bringt Schnee!

Winterlandschaft Mittelgebirge - Blick auf ein Dorf im Tal.
Ewig haben wir auf den Winter gewartet, jetzt hat "Britta" mit Schnee das Frühjahr aufgemischt. Bildrechte: MDR/promovie

Ewig haben wir gewartet, jetzt hat der Schnee das Frühjahr aufgemischt. Pünktlich zu den Eisheiligen erreichte die Kaltfront von Tief "Britta" das Erzgebirge. Mit kräftigen Sturmböen fegte "Britta" über den Fichtelberg und legte ihn unter eine geschlossen Schneedecke.

Schneeräumfahrzeug auf Straße vor Waldgebiet.
Das Tief "Britta" hüllte den Fichtelberg vergangene Nacht unter eine Schneedecke. Bildrechte: MDR/promovie

Bei minus sechs Grad glänzten Bäume, Blumen und Gräser am Dienstagmorgen in der aufgehenden Sonne über dem höchsten Berg des Erzgebirges. Nebelbänke zogen durch die Täler. Kleine Farbtupfer waren nach Angaben eines MDR SACHSEN-Reporters hingegen noch in Neudorf zu sehen. Hier steckten die gelben Rapsblüten ihre Köpfe aus dem Schnee und auf der benachbarten Weide stapften Schafe durch das fünf Zentimeter hohe Weiß.

Winter im Mai

Die Eisheiligen machen ihrem Namen alle Ehre: Mit Tief "Britta" tauchten sie das Erzgebirge in eine Schneelandschaft.

Sonnenaufgang im Mittelgebirge.
Die aufgehende Sonne tauchte den Fichtelberg in eine Schneelandschaft und lieferte gleich noch romantische Nebelbänke in den Tälern dazu. Bildrechte: MDR/promovie
Sonnenaufgang im Mittelgebirge.
Die aufgehende Sonne tauchte den Fichtelberg in eine Schneelandschaft und lieferte gleich noch romantische Nebelbänke in den Tälern dazu. Bildrechte: MDR/promovie
Pflanzen leicht mit Schnee bedeckt.
Farbige Blüten recken ihre Köpfe durch die Schneedecke - in den Tälern hat sie Tief "Britta" noch ein wenig verschont. Bildrechte: MDR/promovie
Sonnenaufgang auf Brocken.
Diese Bilder haben sich die Sachsen im Winter monatelang erhofft, jetzt hat der Schnee das Erzgebirge und den Fichtelberg doch noch einmal alles in Weiß getaucht. Bildrechte: MDR/promovie
Schneeräumfahrzeug auf Straße vor Waldgebiet.
Der Winterdienst freut sich natürlich auch auf eine Ausfahrt, ist ja diesen Winter nicht auf seine Kosten gekommen. Bildrechte: MDR/promovie
Winterlandschaft Mittelgebirge - Blick auf ein Dorf im Tal.
Wer denkt, nur Gipfel der Berge seien bedeckt, hat sich getäuscht. Der Schnee strahlt noch am Vormittag tief aus dem Tal. Bildrechte: MDR/promovie
Winter im Erzgebirge
Tannenzweige wiegen sich unter schwerem Schnee - wenn es nicht Mai wäre, könnte jetzt das Wintermärchen beginnen. Bildrechte: MDR/Bernd März
Winter im Erzgebirge
Romantik auf dem Berg. Schnee reflektiert das Licht und taucht alles in einen farbigen Nachtschimmer. Bildrechte: MDR/Bernd März
Winter im Erzgebirge
"Britta" rückte nicht sanft, sondern mit einem Schneesturm an. Wenn schon, denn schon. Bildrechte: MDR/Bernd März
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In Bärenstein - auf gut 650 Höhenmetern - reichte es ebenfalls für eine Schneedecke. Der Nassschnee lastete an den Bäumen. Vollbelaubt hingen die Äste weit gen Boden. Die Tulpen und anderen Frühjahrsblüher wurden eiskalt überrascht. Auch der Winterdienst hatte alle Hände voll zu tun.

Die Eisheiligen Die Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai gehen auf den kirchlichen Heiligenkalender zurück. Je nach Region werden fünf Namen genannt: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia, die auch als "kalte Sophie" bekannt ist.

Quelle: MDR/kt/promovie

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR um 11 | 12.05.2020 | 11:00 Uhr | MDR Fernsehen

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