24.01.2020 | 05:24 Uhr Schwarzenbergs Oberbürgermeisterin Hiemer kündigt Rückzug an

Heidrun Hiemer
Bildrechte: Stadtverwaltung Schwarzenberg/Foto-Weigel

Schwarzenbergs Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer legt ihr Amt nieder. Das teilte die CDU-Politikerin am Donnerstagabend dem Ältestenrat des Stadtrates mit. Es sei keine Kurzschlussreaktion, sondern ein lang überlegter Schritt, sagte Hiemer. Sie beendet zum 31. Juli vorzeitig ihre Amtszeit, die bis Ende Juli 2022 gedauert hätte.

Sie habe das Amt sehr gern ausgefüllt und werde dies auch bis zum Sommer mit gleicher Kraft und Motivation tun, betonte die Rathauschefin. Sie hat insgesamt 19 Jahre lang die Geschicke der Erzgebirgsstadt geleitet. Nun freue sie sich aber auch, endlich wieder mehr Zeit für ihre Familie zu haben. Anfang Februar soll der Termin für die Wahl ihres Nachfolgers beschlossen werden, so die Stadtverwaltung.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 24.01.2020 | 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

Zuletzt aktualisiert: 24. Januar 2020, 05:26 Uhr

17 Kommentare

Agnostiker vor 3 Wochen

Frank, treten Sie doch aus Ihrer Meckerrolle heraus und bewerben sich für ein öffentliches Amt. Nur zu, dann könnnen Sie alle Vorzüge genießen und bekommen noch was von der großen Kohle ab.

Der Matthias vor 3 Wochen

@ Zeitgeist

"Was ein BM oder OB verdient kann man nachlesen."

Wenn dem so ist: Wozu dann überhaupt dieser Kommentar ("Als Rentnerin hat Sie nun genug Kohle"), der dann ja wohl völlig überflüssig war!

Der Matthias vor 3 Wochen

@ Zeitgeist

"Ihr Mandat im Landtag, die Nachrücker wären nie dort vertreten gewesen."

Was aber haben diese Regularien/Wahlgesetz mit dem individuellen Arbeitsaufwand eines Abgeordneten zu tun? Sie beschreiben lediglich, WIE jemand zu einem Amt kommt! Das an sich sagt aber noch lange nichts über die konkrete Arbeitsbelastung aus!
Im Übrigen hat das Nachrückverfahren seine rechtlich guten Gründe! Das ist keine Willkürentscheidung, wie Sie hier ("die Nachrücker wären nie dort vertreten gewesen") zu suggerieren versuchen! Ich finde es auch sehr sinnvoll und einleuchtend, wenn Abgeordnete, die zu Ministern berufen werden, ihr Landtagsmandat aufgeben, da andernfalls wohl kaum noch Zeit bliebe, diesem auch nur ansatzweise gerecht zu werden. Das ist insofern ein völlig normaler Vorgang, an dem ich nichts Kritikwürdiges erkennen kann!

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