Bildergalerie Orte der Welterbe-Bewerbung der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří

Die Nominierung zum UNESCO-Welterbe besteht aus 22 Bestandteilen: 17 auf deutscher und fünf auf tschechischer Seite. Jeder Bestandteil setzt sich wiederum aus verschiedenen Einzelobjekten bzw. Landschaften zusammen. Allein auf Deutscher Seite gibt es über 400 Orte oder Landschaften. Eine Auswahl einiger Orte haben wir hier zusammengestellt.

St Briccius Halden am Osthang des Pöhlbergs
St Briccius Halden am Osthang des Pöhlbergs. Auf der östlichen Seite des Pöhlbergs, inmitten eines bäuerlich erschlossenen Gebietes, befindet sich ein seit dem 15. Jahrhundert belegtes Bergbaugebiet. Bildrechte: Kugler
Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht in Lauta bei Marienberg
Der Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht in Lauta bei Marienberg. Mit der Kraft der Pferde wurde früher Silbererz aus der Tiefe geholt. Bildrechte: Christoph Stelzner
Roter Turm des Todes
Der Rote Turm des Todes ist ein nationales Kulturdenkmal der Tschechischen Republik, das an die Zeit des massiven Uranabbaus in der Umgebung von Jáchymov erinnert. Zugleich symbolisiert der "Rote Turm des Todes" das Leiden der politischen Häftlinge, die in den 1950er Jahren in den Joachimsthaler Zwangsarbeitslagern unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert wurden. Bildrechte: J. Prudík
Die Saigerhütte
Das Saigern, ein Verfahren zur Gewinnung von Silber aus silberhaltigem Kupfererz, gab der 1537 von Bergmeister Hans Leonhardt gegründeten Hütte ihren Namen. Die Saigerhütte Grünthal war ein selbständiges Gemeinwesen mit eigener Gerichtsbarkeit. Bildrechte: Marko Borrmann
Lauenstein
Die Burg Lauenstein wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts auf einem Felsvorsprung oberhalb der Müglitz errichtet. Von 1517 bis 1821 befand sich Schloss Lauenstein im Besitz der Adelsfamilie von Bünau, die an der Entwicklung des Bergbaus im sächsischen Erzgebirge maßgeblich beteiligt war. Bildrechte: Wirtschaftsförderung Erzgebirge
Montanlandschaft Zinnwald
Der Förderturm des Arno-Lippmann-Schachts in Altenberg. Die Montanlandschaft Altenberg-Zinnwald ist das östlichste der historischen Bergreviere im sächsischen Teil des Erzgebirges. Ihre Bestandteile dokumentieren die Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung großer Mengen Zinnerze über einen Zeitraum von 600 Jahren.  Bildrechte: Marko Borrmann
NUR im Zusammenhang mit Welterbe-Bewerbung  Rechte: Marko Borrmann Quelle: Wirtschaftsförderung Erzgebirge  Das Bild befindet sich in diesem Ordner T:\TeleMedien\MTA\07_Juli_2019\03.07\Orte Welterbe Erzgebirge
Erste Silbererzfunde im Jahre 1168 führten zur Gründung und rasanten Entwicklung der Stadt Freiberg. Die Bergstadt entwickelte sich aufgrund des Montanwesens zu einem bedeutenden wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum. Bildrechte: Marko Borrmann
Engländerstollen
Der Engländerstolln bei Kirchberg. Nordwestlich von Schneeberg befindet sich im Hartmannsdorfer Forst eine der ältesten und am besten erhaltenen Bergbaulandschaften des Erzgebirges - der Hohe Forst. Bereits ab 1306 begann in diesem Gebiet zunächst der Abbau von Silber-, später von Kupfererzen. Bildrechte: Wirtschaftsförderung Erzgebirge
Pochwerk Schneeberg
Vom 16. bis 19. Jahrhundert war das Schneeberger Revier weltweit größter und bedeutendster Fundort für Kobalterze. Von den zahlreichen Aufbereitungsanlagen hat sich das Siebenschlehener Pochwerk erhalten. Bildrechte: Marko Borrmann
Blaufarbenwerk
Mit dem Abbau von Kobalterzen konnte sich ein weiterer Produktionszweig des Bergbaus bilden. Die erzgebirgische Blaufarbenproduktion dominierte lange Zeit ganz Europa. Das jüngste der ehemals fünf Blaufarbenwerke befindet sich noch heute in Zschorlau, wo es 1650 von Erasmus Schindler gegründet wurde. Bildrechte: Marko Borrmann
Montanlandschaft Annaberg-Frohnau mit dem Markus-Röhling-Stolln
Montanlandschaft Annaberg-Frohnau mit dem Markus-Röhling-Stolln. Über das Mundloch des Stollns 81 erfolgt der Zugang zum Besucherbergwerk. Bildrechte: Kugler
In der letzten Phase des Bergbaus entstanden durch die Uranerzgewinnung zudem Terrakonikhalden (Spitzkegelhalden), die im Erzgebirge nur noch hier erhalten sind.
In der letzten Phase des Bergbaus entstanden durch die Uranerzgewinnung zudem Terrakonikhalden (Spitzkegelhalden), die im Erzgebirge nur noch hier erhalten sind. Bildrechte: Kugler
St Briccius Halden am Osthang des Pöhlbergs
St Briccius Halden am Osthang des Pöhlbergs. Auf der östlichen Seite des Pöhlbergs, inmitten eines bäuerlich erschlossenen Gebietes, befindet sich ein seit dem 15. Jahrhundert belegtes Bergbaugebiet. Bildrechte: Kugler
Altstadt Marienberg
Die 1521 gegründete Bergstadt Marienberg verdankt ihre Entstehung reichen Silberfunden und wurde als Stadt am Reißbrett geplant. Der quadratische Grundriss, die Regelmäßigkeit und die Verteilung der Gebäude folgen den Grundsätzen der Idealstadt der Renaissance, die hier erstmals nördlich der Alpen zur Anwendung kamen. Bildrechte: Marko Borrmann
Sauberger Richtschacht
Der Sauberger Haupt- und Richtschacht am Bergbaulehrpfad Silberstraße Ehrenfriedersdorf. Bildrechte: Kugler
Bergbaulandschaft Uranbergbau Förderturm
Der Schachtkomplex 371 bei Bad Schlema ist eine der wenigen Uranerz-Bergbauanlagen der SDAG Wismut, die in großen Teilen erhalten geblieben ist. Bildrechte: Wirtschaftsförderung Erzgebirge
Bergbaulandschaft Jachymov
Nur wenige Städte in der Welt haben so eine große Bedeutung für Entwicklung des Bergbaus und des Hüttenwesens wie Jáchymov (Joachimsthal). Die Stadt, die 1516 in einem Steilhang des Erzgebirges gegründet wurde, gehörte zu den Geburtsstätten der Wissenschaft im Bereich Bergbau, Hüttenwesen und Mineralogie, deren wesentliche Grundlagen im 16. Jahrhundert von Georgius Agricola gelegt wurden. 1716 entstand in Jáchymov die erste Bergschule der Welt. Bildrechte: Wirtschaftsförderung Erzgebirge
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