Blick auf das Chemnitzer Rathaus, die Galerie Roter Turm sowie das neue Kaufhaus von Peek & Cloppenburg.
Bildrechte: MDR/Matthias Vollmer

AUFbrüche Chemnitz stellt Motto für Kulturhauptstadt-Bewerbung vor

Blick auf das Chemnitzer Rathaus, die Galerie Roter Turm sowie das neue Kaufhaus von Peek & Cloppenburg.
Bildrechte: MDR/Matthias Vollmer

Vertreter der Stadt Chemnitz haben am Dienstag das Konzept für die Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 vorgestellt. Dabei wurde auch das Motto bekanntgegeben, unter dem die sächsische Kunst- und Industriemetropole ins Rennen geht.

Bewerbungs-Motto lautet "AUFbrüche"

Plakat mit der Aufschrift Chemnitz Kulturhauptstadt Europa 2025
Bildrechte: MDR/Thomas Friedrich

Der Leitgedanke der Kulturhauptstadtbewerbung heißt "AUFbrüche. Opening Minds. Creating Spaces" und soll laut den Organisatoren eine der wichtigsten Eigenschaften der Stadt auf den Punkt bringen. "Wenn Chemnitz etwas im Blut liegt, dann sind es Aufbrüche: zur führenden Industriestadt Deutschlands am Beginn des 20. Jahrhunderts, zum führenden Maschinenbauer in Mittelosteuropa während des Kalten Krieges und zum aufstrebenden mittelständischen Wirtschaftsstandort seit der Jahrtausendwende", so die Organisatoren in ihrer Begründung für den Kulturhauptstadt-Slogan.

Immer wieder neu angefangen

Nichtsdestotrotz hätten die Brüche in der Stadtgeschichte auch Kerben geschlagen, die nachwirken. Drei unterschiedliche Innenstädte innerhalb von 70 Jahren, zwei Stadtnamen, verschiedene Gesellschaftssysteme – noch immer suche Chemnitz nach Identität und Selbstverständnis. Auf diesem Weg wird die Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2025 nach Ansicht der Stadtverwaltung einen entscheidenden Beitrag leisten.

In den nächsten Monaten soll die Bewerbung zur Europäischen Kulturhaupstadt 2025 mit konkreten Projekten gefüllt werden.

Quelle: MDR/mwa/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 03.07.2018 | 18:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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Zuletzt aktualisiert: 03. Juli 2018, 20:08 Uhr

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4 Kommentare

05.07.2018 11:30 Jörg 4

@Carla Durch die Kulturhauptstadt-Bewerbung sollen eben solche Ruinen / Brachen als sogenannte "Interventionsflächen" umgenutzt werden. Deswegen auch der englische Beititel "Creating Spaces". Allein die Bewerbung bringt also schon viele Vorteile und Verbesserungen in der Stadt mit sich, von denen alle Chemnitzer profitieren werden.

04.07.2018 16:15 Carla 3

da sollte Chemnitz mit ihrer Bürgermeisterin erstmals die gesamten Ruinen wegräumen in der Innenstadt und Leipziger Str. u s w. eh diese so etwas angeht und ihr 1/2 Gehalt im Monat spenden für das Stadium was diese mit befürwortet hatte von uns Steuerzahler !!!

03.07.2018 22:47 Samuel 2

@alf
Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt muss der EU-Jury zwingend auf Englisch vorgelegt werden. Das heißt ein englischer Titel wird erwartet und meistens gibt es sogar gar keinen Zusatz in der jeweiligen Landessprache. Das heißt der Chemnitzer Slogan versucht hier sowohl die Stadtgesellschaft mitzunehmen, als auch den Anforderungen der Jury gerecht zu werden.
Außerdem zielt die Kulturhauptstadt-Initiative grundsätzlich auf die junge Generation ab: Denn gerade für diese wird ja versucht, Chemnitz zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen.
Sicherlich kann auch die Ü50-/Ü60-Generation ihren Nutzen daraus ziehen, aber der Hauptnutznieser sollten die jungen Erwachsenen von morgen sein.

03.07.2018 20:52 alf 1

"AUFbrüche. Opening Minds. Creating Spaces" - gibt es dafür keine deutschen Begriffe? Wenn will man damit erreichen, sicher nicht die Mehrheit der Chemnitzer, die eher zu der Ü50-/Ü60-Generation gehören.

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