Windräder und Strommast
Anwohner von Clausnitz sehen die Windkraft kritisch, sie wollen den Bau 200 Meter hoher Windräder verhindern. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO

Kampf gegen "Windmühlen" Bürgerinitiative aus Clausnitz übergibt Unterschriften gegen Windräder

Windräder und Strommast
Anwohner von Clausnitz sehen die Windkraft kritisch, sie wollen den Bau 200 Meter hoher Windräder verhindern. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO

Die Bürgerinitiative "Gegenwind" im mittelsächsischen Clausnitz hat 950 Unterschriften gegen den geplanten Bau von drei großen Windrädern im Dorf gesammelt. Die Listen sind heute im zuständigen Rathaus von Rechenberg-Bienenmühle übergeben worden. Die Bürgerinitiative fordert einen Bürgerentscheid. Dabei sollen sich die Einwohner für oder gegen eine Höhenbegrenzung der Windräder auf 100 Meter aussprechen.

Gesundheitliche Bedenken der Anwohner

Eine ortsansässige Agrargenossenschaft will bereits vorhandene Windkraft-Anlagen gegen 240 Meter-Riesen austauschen. Befürchtet werden unter anderem gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Lärm, Schall und Schatten sowie der Wertverlust von Grundstücken.

Die Agrargenossenschaft erklärt auf ihrer Homepage, bereits seit 1994 in Windkraft zu investieren. Derzeit werden demnach drei Windkraftanlagen betrieben und pro Jahr rund vier Millionen Kilowattstunden Elektroenergie aus Windkraft ins Netz gespeist.

Quelle: MDR/lam

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 21.03.2019 | 12:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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Zuletzt aktualisiert: 21. März 2019, 15:31 Uhr

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1 Kommentar

21.03.2019 22:59 na so was 1

"Kampf gegen Windmühlen" ist eine gute Überschrift. Die künftigen Betreiber wird das wenig interessieren, worauf die Anwohner hinweisen. Das übliche Herausreden wie "so schlimm wird es doch gar nicht für die Anwohner", dann noch ein Gutachten nach dem Motto, derjenige, der bestellt und bezahlt, bekommt dann schon noch ein Gutachten, so wie er es möchte. Wer hier abstreitet, dass es in Wirklichkeit nicht ist, der werfe den ersten Stein in den Ring.

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