Sächsisches Sibirien Kühnhaide holt ersten Kälterekord des Jahres

Gräser mit Raureif
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Der erzgebirgische Ort Kühnhaide hat in der Nacht zu Montag mit minus 23,9 Grad Celsius den ersten Kälterekord des Jahres 2021 aufgestellt. Während in weiten Teilen Sachsens die Nachttemperaturen nur im einstelligen Minusbereich lagen, hat Kühnhaide seinem Namen als "sächsisches Sibirien" auch im neuen Jahr wieder alle Ehre gemacht. Allerdings ist dabei noch eine Menge Luft nach unten. Im Januar 2016 wurde in Kühnhaide eine Tiefsttemperatur von minus 29 Grad gemessen. Ob dieser Rekord in nächster Zeit wackelt, lässt sich beim MDR Wetter verfolgen.

Grund für die regelmäßig gemessenen Kälterekorde ist die besondere Lage von Kühnhaide. Der Ort liegt einerseits auf einer Höhe zwischen 710 und 750 Metern. Andererseits sorgt die besondere Lage im oberen Schwarzwassertal dafür, dass sich in dem Kessel die kalte Luft sammeln kann.

Quelle: MDR/tfr

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 11.01.2021 | 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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