Freizeitsport Neue Mountainbike-Strecke durchs Osterzgebirge

Vier Mountainbiker fahren an einem Herbstlichen Wald entlang im morgendlichen Gegenlicht.
Die "Blockline" führt über 140 Kilometer durch das östliche Erzgebirge. Bildrechte: Tourismusverband Erzgebirge

Im Osterzgebirge ist am Montag eine neue Mountainbike-Strecke voreröffnet worden. Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch selbst kam zum sogenannten Soft-Opening der "Blockline" ins mittelsächsische Dorfchemnitz. Ihr Ministerium bezeichnete den 140 Kilometer langen Rundkurs als Leuchtturmprojekt für die Region.

Ein dunkelgrünes B auf gelbem Grund

Östlichster Punkt der Strecke ist Geising. Von dort führt sie über Hermsdorf/Erzgebirge, Frauenstein, Mulda, Dorfchemnitz und Sayda nach Seiffen. Dann geht es nahe dem Erzgebirgskamm wieder ostwärts über Rechenberg-Bienenmühle nach Geising. Der Rundkurs ist mit einem dunkelgrünen B auf gelbem Grund beschildert, zudem kann im Internet ein GPS-Track heruntergeladen werden. Wie gut beides funktioniert, konnten Interessierte beim "Anradeln" im Rahmen der Voreröffnung testen. Wer auf der Blockline unterwegs ist, hat die Wahl zwischen der gesamten Route oder drei Teilstrecken, sogenannten Loops.

Noch nicht alles fertig

Die offizielle Eröffnung der Blockline ist für Mai kommenden Jahres geplant. Bis dahin sollen laut Tourismusministerium noch die Ausstattung der Strecke ausgebaut und Serviceangebote wie Ausleihe und Transfer geschaffen werden. Außerdem will der Tourismusverband Erzgebirge mit Hoteliers und weiteren Servicepartnern entlang der Route Angebotspakete für Radtouristen schnüren.

Ein Kind, ein Mann und eine Frau stehen mit Mountainbikes auf einem Waldweg, daneben geschnitze Figuren.
Auch Blockhausen lädt an der Strecke zur Rast ein. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel

"Erzgebike"

Mit der Blockline sollen mehr Mountainbike-Touristen ins Erzgebirge gelockt werden. Im Fokus stehen dabei nach Aussage der Projektverantwortlichen sportliche Familien. Zugleich ergänzt das neue Angebot den bestehenden "Stoneman Miriquidi" im Westerzgebirge - ein gut 160 Kilometer langer Rundkurs beiderseits der sächsisch-tschechischen Grenze.

Zwei geschnitzte Waschbären mit Stirnband und Latzhose und der Aufschrift "Blockline".
Die beiden freundlichen Waschbären grüßen die Radler in Blockhausen. Bildrechte: MDR/Matthias Wetzel

Quelle: MDR/stt/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 12.01.2020 | 10:00 Uhr in den Nachrichten

2 Kommentare

wer auch immer vor 6 Wochen

Dann mal raus in die Natur.
Solange sich Biker und Wanderer respektieren, der "Stärkere" auf den "Schwächeren" acht gibt, läuft es gut.
Auf der Tour über den Rennsteig, kam ein E-Mountainbiker in voller Fahrt auf mich zu. ich bin rechts gegangen. Der schmale Streifen war etwas besser als der linke Streifen, die Spur des Bikers.
Wirklich im letzten Moment ist er rechts an mir vorbeigefahren.
"Vollidioten" die nicht mal einfache Regeln beherrschen sind ein Risiko!

W.Merseburger vor 6 Wochen

Über Sinn oder Überflüssigkeit dieses Projektes möchte ich mich nicht äußern, da es nicht in meine Altersklasse (leider) fällt. Was mir aber im Artikel oben auffällt und ich es deshalb kommentieren möchte, ist die deutliche Weiterentwicklung unserer "einfältigen" deutschen Sprache. Klepsch kam persönlich zum "Soft-Opening" der "Blockline". Das ist großartig, da es ja den bestehenden "Stoneman Miriquidi" ergänzt. Für die Einheimischen ist der "Miriquidi" als ursprünglicher Urwald sicherlich ein Begriff. Ich sehe hier, dass wir immer mehr uns verführen lassen, die deutsche Sprache durch englische bzw. nordamerikanische Slogans zu verhunzen!

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