18.06.2020 | 11:01 Uhr Zöllner entdecken über 21.600 Zigaretten in Kleintransporter

Zigarettenstangen liegen versteckt in einem Hohlraum im Bus.
Symbolbild Bildrechte: Hauptzollamt Dresden

Am Grenzübergang Reitzenhain im Erzgebirge haben Zöllner einen mutmaßlichen Zigaretten-Schmuggler aus dem Verkehr gezogen. Wie das Hauptzollamt Erfurt mitteilte, hatte der 40 Jahre alte Mann mehr als 21.600 Zigaretten in seinem Kleintransporter. Der Mann sei bereits vor einer Woche kontrolliert worden.

Der Kleintransporter mit britischer Zulassung kam aus der Tschechischen Republik und sei auf dem Weg von der Slowakei nach Großbritannien gewesen. Die Schmuggelware hatte der Fahrer den Angaben zufolge unter diversen Textilien versteckt.

Während der Grenzkontrolle habe der Mann angegeben, lediglich vier Stangen Zigaretten sowie 100 Liter Bier geladen zu haben. An Bord des Kleintransporters befanden sich laut Hauptzollamt außerdem mehrere Kurierdienstsendungen. Nachdem die Beamten bereits bei Öffnung eines kleineren Pakets 1.460 Zigaretten fanden, entschieden sich die Zöllner die gesamte Ladung des Transporters zu kontrollieren.

Gegen den Mann sei eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tabaksteuergesetz erstellt und die über 108 Stangen Zigaretten sichergestellt worden. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Dresden.

Quelle: MDR/al

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 18.06.2020 | 10:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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