18.05.2019 | 17:49 Uhr "Am Kopp": Konzertreihe in Chemnitz geht in die nächste Runde

Die Chemnitzer Band "Restless Boys" bei ihrem Auftritt am Kopp
Die Chemnitzer Band "Restless Boys" bei ihrem Auftritt bei "Am Kopp". Bildrechte: MDR/Anett Linke

Am Sonnabend hat der diesjährige Auftakt der "Am Kopp"- Konzertreihe in Chemnitz stattgefunden. Hauptact war der Rapper Azumjhot, vor ihm traten die DJane Jenny Sharp und die Chemnitzer Rap-Band "Restless Boys" auf.

Den bisher größten Auftritt hatten die "Restless Boys" in Leipzig vor etwa 1.000 Zuschauern. Doch der geschlossene Raum wäre ein anderes Gefühl als unter freiem Himmel am Karl-Marx-Kopf zu spielen. "Es ist ein geschichtsträchtiger und politisch relevanter Ort und wir freuen uns, öffentlichkeitswirksam unsere Meinung kundzutun", erzählt Moritz, ein Mitglied der Band.

"Am Kopp" richtet sich an eine junge Zielgruppe

"Es ist wichtig, mit solchen Aktionen öffentliche Plätze zu bespielen", sagt Susan Endler, Leiterin im Bereich Marketing der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, über die Konzertreihe. Die Gesellschaft organisiert die Veranstaltungen im Rahmen der Stadtmarketingkampagne. Seit 2014 findet die Gratis-Konzertreihe am Karl-Marx-Kopf bereits statt und richtet sich besonders an eine junge Zielgruppe. Bei der Auswahl der Künstler hilft der Kultclub "Atomino". Neben vielen Chemnitzer Nachwuchsband hatten auch Kraftclub hier ihren ersten Auftritt. "Die kennen sich als Club in der jungen Zielgruppe gut aus", so Endler.

Drei bis vier Konzerte finden jedes Jahr in der Reihe "Am Kopp" statt. Der nächste Konzerttermin ist der 1. Juni. Dann steht alles ganz im Zeichen des Kindertags.

Quelle: MDR/al

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3 Kommentare

20.05.2019 17:25 Paule 3

Heutigen Artikel in FP lesen, 400 "Begeisterte Fans", super.
Bild war auch nicht besonders überzeugend. Auf gut deutsch: Flop!

20.05.2019 15:04 Kirchenmitglied 2

Nun ja, wenn man über etwas nichts weiß, dann sollte man vor Ort gehen und sich das dort anhören und ansehen.

19.05.2019 10:03 Thore 1

Könnte man diese (politische ?) Veranstaltung auch in der Rubrik "#wir sind määh" verorten ?
Ich weiß es nicht, hab noch nie davon gehört !

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