26.03.2020 | 21:11 Uhr Anklage nach Brand in Chemnitzer Asylbewerberunterkunft

Ein Feuerwehrfahrzeug mit ausgefahrener Drehleiter steht vor einem mehrstöckigen Haus, wo aus einem Fenster Rauch quillt.
Am 8. Januar hatte es in der Asylunterkunft gebrannt. Bildrechte: Harry Härtel

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat Anklage gegen einen 26-jährigen Marokkaner wegen schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen, Anfang Januar in einem Zimmer einer Chemnitzer Asylbewerberunterkunft Feuer gelegt zu haben. Anschließend habe er sich aus dem Wohnheim entfernt, ohne sich weiter um den Brand zu kümmern. Das Feuer griff auf das Mobiliar und das gesamte Zimmer über, das vollständig zerstört und unbewohnbar wurde. Ein Heimbewohner erlitt einen starken Hustenreiz und musste ambulant behandelt werden. Der mutmaßliche Täter befindet sich bereits wegen einer anderen Sache in Strafhaft. Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest.

Quelle: MDR/dk

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 26.03.2020 | 11:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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