Ein Schild weist am Eingang zum Justizzentrum in Chemnitz auf den Sitz des Amtsgerichts und der Staatsanwaltschaft hin
Bildrechte: dpa

19.07.2019 | 05:56 Uhr Staatsanwaltschaft Chemnitz erhebt Anklagen nach tödlichen Unfällen

Ein Schild weist am Eingang zum Justizzentrum in Chemnitz auf den Sitz des Amtsgerichts und der Staatsanwaltschaft hin
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Die Chemnitzer Staatsanwaltschaft hat zwei Anklagen zu tödlichen Verkehrsunfällen in Chemnitz und Penig erhoben. So muss sich eine 59-Jährige wegen fahrlässiger Tötung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. Sie soll kurz vor Weihnachten mit ihrem Auto eine 20 Jahre alte Frau angefahren haben, die danach von einem entgegenkommenden Auto erfasst und überrollt wurde. Die Unfallverusacherin fuhr davon, konnte später jedoch dank einer Überwachungskamera gestellt werden.

In einem weiteren Verfahren ist ein 21-Jähriger wegen fahrlässiger Tötung einer Elfjährigen in Penig angeklagt. Der Unfall ereignete sich im März an einer Bushaltestelle. Der Beschuldigte soll das Mädchen mit seinem Auto angefahren haben, als es die Straße hinter dem Bus überqueren wollte. Das Kind erlag noch am selben Tag im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen. Nach Ansicht der Ermittler hätte der Unfall vermieden werden können, wenn der Fahrer aufgrund eines Gefahrenzeichens, das auf den Schulbus und Kinder hinweist, mit angepasster Geschwindigkeit und sofortiger Bremsbereitschaft unterwegs gewesen wäre. Der Fall hatte für viel Aufsehen gesorgt, da Eltern seit Langem auf die gefährliche Situation an der Bushaltestelle hingewiesen hatten.

Quelle: MDR/mv/cb

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 19.07.2019 | 05:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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