Rechtsextremismus Berufungsprozess gegen mutmaßliche Mitläufer von "Revolution Chemnitz" begonnen

Am Landgericht Chemnitz hat am Montag die Berufungsverhandlung gegen mutmaßliche Mitläufer der rechtsextremen Terrorvereinigung "Revolution Chemnitz" begonnen. Das Amtsgericht hatte die sechs Männer im Juni wegen Landfriedensbruchs zu Haftstrafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr verurteilt. Dagegen legten die Verurteilten Berufung ein.

Nach Gerichtsangaben sollen sich die Männer als Bürgerwehr aufgespielt und im September 2018 Parkbesucher auf der Schlossteichinsel bedroht haben. Ein Zeuge sei von einer Flasche am Kopf getroffen und verletzt worden. Für die Berufungsverhandlung sind weitere Termine bis Mitte Dezember geplant.

Urteile gegen "Revolution Chemnitz"

Im März hatte das Oberlandesgericht Dresden acht Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe "Revolution Chemnitz" zu Freiheitsstrafen von zwei Jahren und drei Monaten bis zu fünfeinhalb Jahren verurteilt. Sie sollen bei der Attacke auf der Schlossteichinsel ebenfalls dabei gewesen sein.

Quelle: MDR/al/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 23.11.2020 | 08:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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