09.04.2020 | 14:19 Uhr Neuer Studiengang für bessere medizinische Versorgung auf dem Land

Ein Medizinstudent hält in der Charité in Berlin ein Stethoskop in der Hand.
Bildrechte: dpa

Die sächsische Regierung hat gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium den Weg für eine bessere medizinische Versorgung auf dem Land freigemacht. Wie Technische Universität Dresden mitteilte, soll dafür im kommenden Wintersemester ein Modell-Studiengang für Landärzte starten.

Neue Studienplätze werden geschaffen

An der Medizinischen Fakultät der TU Dresden werden dazu 50 neue Studienplätze geschaffen. Diese werden beim Klinikum Chemnitz, dem Kooperationspartner des Projektes, angesiedelt.

Mit dem am Klinikum Chemnitz angeschlossenen Lehrpraxennetzwerk solle den Studierenden die ländliche Versorgung hautnah vermittelt werden.

Millionenförderung von Bund und Freistaat

Der Freistaat Sachsen wolle bis 2023 insgesamt mehr als 21 Millionen Euro zuschießen, der Bund beteilige sich mit über 20 Millionen Euro an dem Projekt, hieß es in der Mitteilung.

"Gerade in Zeiten einer globalen medizinischen Krisensituation halten wir an der Vision eines Medizinstudiums zur nachhaltigen Stärkung der regionalen medizinischen Versorgung umso mehr fest und setzen nun alles daran, den Studiengangstart optimal vorzubereiten", sagte Projektleiter Dr. Timo Siepmann.

Quelle: MDR/bj

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 09.04.2020 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

Mehr aus Chemnitz und Stollberg

Die Dampflok 503648 fährt. 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Mehr aus Sachsen