23.10.2019 | 18:25 Uhr Mutmaßliche Computerbetrüger aus Chemnitz in Bayern vor Gericht

Symbolbild Computerhacker - Ein verhüllter Hacker sitzt in einem dunklen Tunnel.
Die Anklage wirft den vier Sachsen vor, 2018 im Darknet Bankkunden durch gefälschte E-Mails auf vermeintliche Sparkassenseiten gelockt und ihre Kontodaten abgefischt zu haben. (Symbolbild) Bildrechte: imago/Jochen Tack

Wegen Computerbetrugs stehen seit Mittwoch vier Männer aus dem Raum Chemnitz vor dem Landgericht in Bamberg (Bayern). Sie sollen Sparkassenkunden mit sogenannten "Phishing-Mails" betrogen haben. Es geht um insgesamt 1,1 Millionen Euro. Die 22 bis 29 Jahre alten Männer hatten mit authentisch wirkenden E-Mails Bankkunden auf vermeintliche Sparkassen-Internetseiten gelockt. Dort spähten sie die Kontodaten aus. Dann überwiesen sie sich Geld auf eigene Konten. Insgesamt sind 17 Fälle angeklagt.

Den Männern aus Chemnitz und Neukirchen drohen zwischen einem und zehn Jahren Freiheitsstrafe, sagte ein Sprecher des Bamberger Landgerichts. Es hat Prozesstermine bis Februar 2020 angesetzt.

Quelle: MDR/kk/dpa

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsen | 23.10.2019 | 15:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2019, 18:25 Uhr

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