09.01.2020 | 15:26 Uhr | Update Ermittlungen zu Brandstiftung in Chemnitzer Asylheim

Ein Feuerwehrfahrzeug mit ausgefahrener Drehleiter steht vor einem mehrstöckigen Haus, wo aus einem Fenster Rauch quillt.
Bildrechte: Harry Härtel

Nach dem Feuer am Mittwochabend in einer kommunalen Asylunterkunft in Chemnitz ermittelt die Kriminalpolizei wegen schwerer Brandstiftung. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, konnten Brandspezialisten einen technischen Defekt als Ursache ausschließen. Nun werde geprüft, ob das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde und ob möglicherweise der 26 Jahre alte Bewohner des betroffenen Zimmers verantwortlich ist.

Ein Verletzter

Der Brand war in einer Wohneinheit in der vierten Etage des Sechsgeschossers im Stadtteil Altchemnitz ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem Fenster. Ein Zimmer brannte vollkommen aus, die ganze Etage war vorübergehend unbewohnbar. Die Rettungskräfte brachten insgesamt 40 Bewohner in Sicherheit. Einer von ihnen, ein 32 Jahre alter Mann, wurde über eine Drehleiter gerettet und wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt. Insgesamt waren laut Feuerwehr 42 Einsatzkräfte mit 16 Einsatzfahrzeugen vor Ort.

Quelle: MDR/stt

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 09.01.2020 | 06:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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