Logo des CFC am Stadion.
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13.05.2019 | 16:34 Uhr Chemnitzer FC hat Anti-Rassismus-Beauftragten

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Der Fußballclub Chemnitzer FC hat ab sofort einen Anti-Rassismus-Beauftragten. Wie der Verein am Montag mitteilte, wurde die neu geschaffene Stelle mit Daniel Maaß besetzt. Maaß ist seit Jahren für den Bayerischen Fußballverband als Konfliktmanager tätig. In Chemnitz soll der 47-Jährige ein Konzept für die Anti-Rassismus-Arbeit des CFC erstellen. Maaß ist in beratender Funktion tätig. Zudem fungiert seine Position als eine Anlaufstelle für von Diskriminierung Betroffene und ist eine Adresse für Aussteiger aus extremen Fanszenen.

Die neue Stelle sei ein weiterer Baustein im Kampf gegen den Rechtsradikalismus, so Klaus Siemon, Insolvenzverwalter des Chemnitzer FC. "Sie soll auch den zahlreichen CFC-Fans, die Rassismus genauso ablehnen wie wir, wieder mehr Sicherheit geben. Wir wollen die vielen engagierten Fans, denen zuletzt oft das Sprachrohr oder das Vertrauen fehlte, nicht allein lassen."

Der Nordostdeutsche Fußballverband hatte den CFC beauflagt, einen Anti-Rassismus-Beauftragten einzustellen. Anlass war die Trauerbekundung von Hooligans für einen verstorbenen Neonazi im Stadion Anfang März.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.05.2019 | 13:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus dem Studio Chemnitz

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